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Badezimmer nachhaltig einrichten:
6 Tipps fürs Öko-Bad

Hand unter Regendusche

Hansgrohe "Raindance Select"

Das ultimative Rezept für ein nachhaltigeres Bad?

Eigentlich simpel:

Bei der Einrichtung, die man braucht, drauf achten,

  • dass sie umweltfreundlich hergestellt ist und
  • später im Alltag keine Ressourcen verschwendet.

Wie Sie die finden?

Verraten unsere 6 Nachhaltigkeitstipps:

1. Halten Sie es einfach

Wir beginnen mit einer der nachhaltigsten, aber auch anspruchsvollsten Disziplinen beim Bauen:

Dem Weglassen.

Es gilt, je weniger Grundfläche, desto weniger Ressourcen gehen für Bau und spärteren Betrieb drauf - wie etwa für Heizkosten, die mit rund 12 Euro Heizenergie pro Quadratmeter und Jahr zu Buche schlagen.

Die Herausforderung, speziell fürs Badezimmer?

Herauszufinden, welche Grundfläche richtig ist. So dass alles reinpasst, was soll. Man trotzdem noch genügend Platz hat. Und noch alles praktisch ist.

Welche Faktoren Sie bei der Größenplanung beachten sollten? Lesen Sie hier.

2. (Mindestens) ein Fenster einplanen

Der zweite Nachhaltigkeitstipp: Fenster.

Sie liefern Tageslicht, Wärme und Frischluft - kostenlos und unaufwändig.

Auf lange Sicht sparen Fenster somit jede Menge Ressourcen, einfach deswegen, weil nicht jedes Mal das Licht eingeschaltet werden muss, wenn wir das Bad betreten.

Und auch die Heizung nicht ständig laufen muss.

Ein weiteres - nicht zu unterschätzendes - Plus: Tageslicht hebt die Stimmung, es weckt uns am Morgen und wenn es abends langsam verschwindet, hilft uns dies in den Schlaf.

3. Auf nachhaltige Bad-Marken achten

Wichtiger, wichtiger Punkt.

Vielleicht DIE beste Zeit-Investition, die Sie für Ihr nachhaltiges Bad machen können, ist ein Blick in die Webseiten der Hersteller:

Um beispielsweise zu erfahren:

  • Wo die Badeinrichtung produziert wird
  • Welche Materialien zum Einsatz kommen
  • Wie hoch der Anteil recycelter Werkstoffe ist oder
  • Was die Marke unternimmt, um Müll und Energie zu reduzieren

Bei unserer Recherche sehr positiv aufgefallen ist, dass für viele gute Badmarken Nachhaltigkeit selbstverständlich ist:

  • Der Armaturenhersteller hansgrohe etwa erläutert in seinem Nachhaltigkeitsbericht ausführlich seine Maßnahmen rund um nachhaltiges Wirtschaften - angefangen bei der Ressourcen- und Lieferanten-Auswahl bis hin zur Förderung sozialer und ökologischer Projekte.
  • Ein weiteres positives Beispiel für nachhaltige Badeinrichtung sind die Badmöbel der Marke Burgbad, die bereits seit 2016 komplett klimaneutral gefertigt werden.
  • Bei den Badewannen vorbildlich: Die Marke Kaldewei, deren Werkstoff Stahl-Email mit einer hervorragenden Umweltbilanz punktet, denn er ist zu 20% aus wiederverwertem Stahl, hält mehr als 30 Jahre und lässt sich am Ende zu 100% wiederverwenden.

4. Sparsame Technologien bevorzugen

Ein paar praktische Produkte für weniger Wasser- und Energieverbrauch haben die Hersteller natürlich auch.

Sparsame Waschtischarmaturen zum Beispiel, die weniger Wasser durchlassen und die trotzdem einen anständigen Strahl beim Händewaschen liefern. 

Okay, bekannt.

Gute Ideen mir Ressourcen-Spar-Effekt gibt's aber noch viel mehr - zum Beispiel:

  • LED-Beleuchtung - spart Strom, ist langlebig und lässt uns auch noch gut aussehen (Kauftipp: LED-Spiegelschränke)
  • Dusch-WCs - verbrauchen zwar Strom, sparen dafür aber WC-Papier und Plastikverpackungen
  • Sparsame WC-Spülungen und passende WCs
  • Thermostatarmaturen - sparen Wasser und Heizenergie
  • Duscharmaturen mit Druckknopf, wie Grohe SmartControl - dito

5. Pflegeleicht. Pflegeleicht. Pflegeleicht.

Klingt banal, stimmt aber:

Ein Bad, das fix geputzt ist, spart Reiniger, Wasser und Energie. Und Nerven.

Der Clou bei pflegeleichter Badeinrichtung?

Sie lässt weg, was nervig zu putzen ist - wie beim spülrandlosen WC, das im Inneren keinen Hohlraum mehr im Rand hat, unter dem sich Schmutz nur zu gerne auf Dauer ansiedelt.

Welche pflegeleichte Badeinrichtung wir noch empfehlen können?

Lesen Sie in unserem Ratgeber rund ums pflegeleichte Bad.

6. Mit Gebrauchtem ergänzen

Gebrauchtes - das ist ja sozusagen die Mutter aller nachhaltigen Einrichtung.

Nehmen Sie sich daher ruhig mal einen Moment zum Überlegen, womit sich das Bad ohne Neukauf ergänzen lässt.

Vielleicht mit:

  • Gebrauchter Beleuchtung
  • Einem schönen Badspiegel oder
  • Ein paar Körbchen zum Unterbringen von Beautyprodukten oder Handtüchern?

Denken Sie kreativ. Und machen Sie die Welt ein bisschen schöner.


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