emero.de
213.960 Artikel SOFORT ZU HABEN!

Badplanung: 6 Schritte zum neuen Bad

Badplanung Visual

Badplanung Schritt-für-Schritt

Beim Bad ist gute Planung das A und O.

Wir zeigen Schritt für Schritt, wie gute Badplanung geht.

Von den ersten Ideen bis zum Anrücken der Handwerker haben wir zusammengestellt, wie Sie das Projekt Badezimmer starten und was Sie bei der Badezimmerplanung beachten sollten.

Damit Sie das Badezimmer bekommen, das zu Ihnen passt – und das Ihr Budget nicht sprengt.

Schritt 1: Sammeln Sie Ideen

Am Anfang jeder Renovierung stehen Ideen.

Das können die eigenen sein, aber auch von den Bädern anderer Leute können Sie viel abgucken.

Schauen Sie sich daher überall um, wo es Bäder gibt und sammeln Sie kostenlose Ideen für Ihr eigenes Badezimmer.

Der Vorteil dieser Ideensammlung ist nicht nur der, dass Sie besser wissen, was Sie wollen. Auch Badprofis können sich anhand von Bildern einen sehr guten Eindruck von Ihren Wünschen machen.

Nachfolgend ein paar Ideen, wo gute Badideen zu finden sind:

  • Schauen Sie online und speichern Sie die Bilder ab – schöne Ideen fürs Badezimmer finden Sie zum Beispiel in Blogs (wie diesem hier!), in Onlineshops oder auf den Seiten der Badhersteller
  • Fahren Sie in gute Badausstellungen und machen Sie Fotos von Bädern, die Ihnen gefallen
  • Entdecken Sie Bäder überall und halten Sie fest, was Sie schön finden – zum Beispiel in Hotels, Restaurants oder bei Freunden
  • Fragen Sie bei örtlichen Maklern nach Häusern mit schönen Badezimmern und vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin (wer weiß, vielleicht entscheiden Sie sich doch für einen Umzug anstatt für eine Badrenovierung…?)

Tipp! Es muss nicht das ganze Bad gefallen – auch kleine Details zählen, wie eine schöne Farbe oder schicke Fliesen. Wichtig ist, dass die Badgestaltung ein gutes Gefühl in Ihnen auslöst.

Schritt 2: Schreiben Sie einen Wunschzettel

Der Wunschzettel ist einer der wichtigsten Schritte Richtung Traumbad.

Denn hier halten Sie fest, was Sie später alles in Ihrem Bad haben möchten. Das beginnt bei der Grundausstattung fürs Bad, wie Toilette, Dusche und Badewanne – und endet bei Extras wie Föhnhalter oder Schminkspiegel.

Wunschzettel Badplanung

Hilfsmittel Wunschzettel

Wählen Sie eine Badeinrichtung, die auf Ihre Bedürfnisse passt und die für Sie praktisch ist.

So sind zum Beispiel Besitzer kleiner Bäder, die nur selten baden, oft mit einer großen, komfortablen Dusche besser beraten als mit der Kombi Minbadewanne plus Dusche.

Für alle, die noch am Anfang Ihrer Wunschliste stehen, hier erste Fragen, an denen Sie sich gut orientieren können:

  • Wie nutzen Sie Ihr Bad? – Als normales Bad, Gästebad mit Dusche und/oder als Gäste WC?
  • Wer nutzt das Bad, wie alt sind diese Menschen – heute und in 10 oder 15 Jahren?
  • Nutzen Sie Ihr Bad häufig mit mehreren Personen gleichzeitig?
  • Wird sich die Familie noch vergrößern? Zum Beispiel weil Sie mit Ihrem Partner zusammenziehen oder Kinder zur Welt kommen?
  • Planen Sie ein Seniorenbad für ältere Menschen mit speziellen Bedürfnissen?
  • Was möchten Sie im Bad alles tun – außer duschen, baden und zur Toilette gehen? Beispiele: Anziehen, Entspannen, Fernsehen, Musik hören, Telefonieren, Lesen, im Internet surfen, Fitness
  • Welche Farben mögen Sie? Welche Materialien? (Tipp: Farben im Bad - perfekt kombiniert!)
  • Was lieben Sie an Ihrem jetzigen Bad? Was gefällt Ihnen nicht so gut? – Beispiele: Materialien, Anordnung, Armaturen
  • Wünschen Sie sich besondere Komfortelemente? Beispiele: Dusch-WC, Dampfbad oder ein Urinal
  • Welche Elektrogeräte nutzen Sie im Bad und wofür brauchen Sie Stromanschlüsse? Denken Sie dabei auch an Waschmaschine und/oder Trockner.
  • Was möchten Sie auf den Oberflächen abstellen? – Beispiele: Zahnpasta, elektrische Zahnbürste, Seifenspender, Cremes
  • Wie viel Badezimmer-Aufbewahrung ist nötig, was wollen Sie im Bad lagern? – Beispiele: Kosmetik, Handtücher, Föhn, Badespielzeug, Medikamente

Schritt 3: Setzen Sie die Rahmenbedingungen fest

Budget und Zeitrahmen zu planen, macht vielleicht nicht so viel Spaß wie Farben oder Armaturen auszusuchen, aber es ist genau so wichtig – wenn nicht sogar noch wichtiger.

Budgetplanung Bad

Budgetieren Sie clever

Hier einige Tipps für die Festlegung des Budgets:

  • Schauen Sie, wie viel Geld Sie für “alles in allem” zur Verfügung haben, legen Sie das Budget fest und halten Sie sich daran.
  • Rechnen Sie für ein “normales” Komplettbad pro Quadratmeter mit etwa 3.000 Euro (Mehr Infos rund um die Kosten fürs neue Bad – hier)
  • Kalkulieren Sie nicht zu knapp – etwa 10 Prozent des Gesamtbudgets sollten Sie zusätzlich für unvorhergesehene Ausgaben einplanen
  • Machen Sie einen Finanzierungscheck: Wieviel können Sie monatlich abzahlen und wie möchten Sie finanzieren?

Neben den Finanzen sollten Sie auch den Zeitraum im Vorhinein festlegen:

  • Wann soll der Umbau starten?
  • Wann müssen/möchten Sie das Bad spätestens wieder nutzen?
  • Wo können Sie sich während des Umbaus waschen und auf die Toilette gehen?

Noch unsicher, ob Sie bereit für die Badsanierung sind? Diese 9 Zeichen verraten es!

Schritt 4: Finden Sie die passende Unterstützung

An irgendeinem Punkt Ihrer Badmodernisierung werden Sie professionelle Hilfe brauchen.

Die einen früher, weil sie sich sicherer fühlen, wenn von Anfang an ein Profi dabei ist. Die anderen später, wenn die eigentliche Umbauphase startet.

Während Sie also das Bad planen, suchen Sie sich die passende Unterstützung.

Fragen Sie bei Familie und Freunden, welche Handwerker sie empfehlen können, fahren Sie in Badausstellungen und lassen sich beraten oder nehmen Sie Kontakt mit lokalen Sanitärunternehmen auf.

Tipp! Engagieren Sie einen Badplaner. Das erhöht zwar anfangs die Kosten, auf lange Sicht sparen diese Profis mit ihrem Fachwissen jedoch eine Menge Geld – nicht nur, weil sie Fehler bei der Badplanung vermeiden, sondern auch weil sie gute Tipps bei Badeinrichtung und Material geben können.

Außerdem bekommen Sie mit einem Badplaner empfehlenswerte Handwerker meist gleich mitgeliefert.

Weitere Tipps rund um die Recherche guter Handwerker lesen Sie hier - bei Emero Life

Schritt 5: Machen Sie Skizzen

Ganz gleich, ob Sie vorhaben, einen Badplaner zu engagieren oder nicht – eine Skizze von Ihrem neuen Bad sollten Sie auf jeden Fall machen.

Dies hilft zum einen, zu wissen, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben, und zum anderen geben Sie den Badplanern einen wichtigen Hinweis, wie Sie sich Ihr neues Bad vorstellen.

Berücksichtigen Sie dabei möglichst alle Details, die den Rahmen für Ihr neues Bad vorgeben, wie:

  • Fenster, Türen und Nischen
  • Deckenhöhen und Dachschrägen
  • Wasser- und Stromanschlüsse
  • Lüftung, Abläufe und Heizungen

Zeichnen Sie ein, wie Sie sich die Anordnung der Sanitärobjekte vorstellen. Später können Sie auf dieser Grundlage die finale Planung aufbauen.

Klick-Tipp: Der Villeroy & Boch Badplaner – ein Online-Tool zum Direkt-Losplanen.

Schritt 6: Suchen Sie die Badeinrichtung aus

Die Badeinrichtung ist oft das erste, auf das sich alle Badkäufer stürzen. Wir empfehlen stattdessen, lieber das Bad als Ganzes zu betrachten und erst dann mit den Details zu starten.

Zu lange warten sollten Sie mit der Auswahl von Armaturen, Badewanne, Waschtisch und Co. jedoch auch nicht – schließlich möchten sie ja auch noch Zeit haben, sich in Ruhe alles anzuschauen oder mögliche längere Lieferzeiten zu verkraften.

Achten Sie bei der Wahl der gesamten Einrichtung darauf, dass alles nicht nur stylisch, sondern auch praktisch ist. Das gilt für Sanitärkeramik und Badschränke genau so wie für Oberflächen, Fliesen, Leuchten oder Farben.

Sind alle Pläne gemacht, die Profis engagiert und die Einrichtung ausgesucht, ist die Badplanung beendet. Und es kann endlich losgehen.


Hier geht's weiter:

Bilder: Titelbild: Lorelyn Medina/fotolia.com; Bild 3: auremar/fotolia.com; Bild 4: posterize/freedigitalphotos.com

Top Online-Shop Siegel
customer_service

up7