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Ratgeber: Freistehende Badewanne
» Pro & Contra

Sie liebäugeln mit einer freistehenden Badewanne?

Wir bringen Ihre Entscheidung auf den Weg.

Mit 4 Fragen rund um die "Pros und Contras" der freistehenden Wanne.

So können Sie testen, ob ein solches Schmuckstück wirklich richtig für Sie ist.

Los geht's mit der ersten Frage:

1. Haben Sie ausreichend Platz?

Freistehende Badewannen brauchen rundherum mindestens 55 Zentimeter Platz.

Das heißt, für eine Standardgröße von 170 x 80 Zentimeter brauchen Sie eine freie Fläche von etwas mehr als 5 Quadratmeter.

Nicht gerade wenig, wenn man bedenkt, dass das deutsche Durchschnittsbad insgesamt 9 Quadratmeter groß ist.

Klar, lassen sich hier und da noch ein paar Zentimeter einsparen. Doch wollen Sie wirklich eine noch kleinere Wanne? Oder eine Seite tatsächlich an die Wand setzen?

So schön freistehende Wannen auch sind – zwei Dinge sollten Sie nie aus den Augen lassen:

  1. Ihren Badekomfort – denn was nützt es, wenn Ihre Wanne Platz hat, Sie selbst jedoch darin liegen wie eine verknotete Brezel?
  2. Die Wirkung Ihrer Wanne – denn eine freistehende Wanne braucht Platz zum Wirken. Je mehr, desto besser.

Tipp! Denken Sie beim Kauf einer freistehenden Wanne unbedingt auch an den Transport (Breite der Türen? Größe des Treppenhauses?) sowie an die Tragfähigkeit Ihrer Decken – und engagieren Sie notfalls einen Statiker, der Ihnen grünes Licht für den Einbau geben kann.

2. Kennen Sie die Kosten?

Freistehende Wannen sind nicht billig.

Hier im Shop kosten die günstigsten Modelle mit 1200 Euro beinahe das Zehnfache einer günstigen Rechteckbadewanne von gerade mal 150 Euro.

Hinzu kommen Arbeitskosten und Material für die Einrichtung von Zufluss und Abfluss mitten im Raum.

Und natürlich die Anschaffung und Installation der passenden Armaturen.

Im laufenden Betrieb folgen dann die Wasserkosten. Und diese sind bei freistehenden Wannen in der Regel höher – einfach deswegen, weil sie eine größere Füllmenge haben.

Wieviel Liter in die Badewanne passen? Lesen Sie hier...

3. Haben Sie einen Platz zum Duschen?

Freistehende Wannen sind für Liebhaber ausgedehnter Vollbäder.

Nicht zum Duschen.

Zwar lässt sich das ein oder andere Modell zum Duschen benutzen, doch die meisten freistehenden Badewannen bieten nur wenig Platz zum Stehen – und mangels Wand auch nur schwer eine Möglichkeit, eine Kopfbrause zu installieren.

Und von dem 360°-Duschvorhang, der beim Duschen die meiste Zeit gegen Sie arbeiten wird, möchten wir gar nicht erst anfangen…

Doch lieber eine große Dusche? Alle Infos zu den beliebten Walk-Ins hier...

4. Wie steht’s mit der Reinigung?

Was braucht eine schicke Badewanne, um wirklich toll auszusehen?

Richtig – gute Pflege.

Und in diesem Punkt sind freistehende Badewannen anspruchsvoll.

Zwar kommen viele Badewannen aus Mineralguss mittlerweile ohne Träger oder Sockel aus, dennoch müssen sie innen wie außen auf Hochglanz gebracht werden.

Kommt dann noch die Reinigung schmucker Details wie Klauenfüße oder Reliefs hinzu, kann das Putzen schon mal etwas länger dauern.

Wie pflegeleichte Badeinrichtung geht? Lesen Sie hier

Die harte Wahrheit über freistehende Badewannen

Das Geniale an freistehenden Badewannen ist, dass sie ein Bad sofort luxuriös und sexy aussehen lassen.

Doch wie Sie sehen, gibt es auch Nachteile, die Sie vor dem Kauf bedenken sollten – zum Beispiel ihren Platzbedarf oder die höheren Kosten.

Was meinen Sie – Ja oder Nein?


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