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Wohnzimmer-Guide: So wird’s richtig gemütlich

Status des Wohnzimmers:

Kompliziert.

So viele Dinge, die es abzustimmen gilt.

Möbel. Teppich. Farben. Licht. Stoffe. Stauraum. Etc. Etc. Etc.

Und das Ganze soll nachher auch noch gemütlich sein?

Keine Sorge, ist gar nicht so schwer.

Wenn Sie unsere 10 Gemütlich-Tipps beherzigen.

1. Gestalten Sie danach, was Sie am liebsten tun

Ein gemütliches Wohnzimmer beginnt mit einem guten Layout. Denn die Anordnung von Möbeln, Teppichen, Lampen und Co. beeinflusst, wie wohl wir uns in einem Raum fühlen.

Wohnzimmer Teppich Gamepads

Planen Sie Ihr Wohnzimmer ganz nach Ihren Vorlieben |Foto: WavebreakmediaMicro / fotolia.com

Gehen Sie (am besten mit der ganzen Familie) ins Wohnzimmer und überlegen Sie, wie Sie Ihre Zeit dort verbringen.

Am besten, Sie schreiben alles auf, was Sie dort gern tun möchten. So wissen Sie, was bei der Möbelanordnung wichtig ist.

Mögliche Fragen, die Sie sich hierzu stellen sollten:

  • Wer “bewohnt” das Wohnzimmer – also Familie, Freunde, Besuch, Spielkameraden, Haustiere…
  • Was tun Sie am liebsten in Ihrem Wohnzimmer? – fernsehen, quatschen, lesen, spielen…
  • Was macht jeder für sich – was machen alle gemeinsam?
  • Lassen sich für diese Aktivitäten verschiedene Bereiche einplanen?

Tipp! Ihr Wohnzimmer ist Ihr Zuhause – nicht das Ihrer Gäste. Auch wenn Sie Ihren Besuch im Wohnzimmer bewirten (und beeindrucken) möchten, zählen Sie und Ihre Wünsche immer als erstes.

2. Arrangieren Sie Möbel in Gruppen

Je dichter die Möbel, desto heimeliger die Atmosphäre. Statt einer großen Möbelgruppe empfehlen sich daher oft kleine, separate Einheiten.

Je nach Ihren Lieblingsaktivitäten könnten solche Arrangements zum Beispiel sein:

  • Ein Bereich zum Quatschen – mit einer bequemen Sitzgruppe und einem Tisch
  • Einen Bereich rund um Spielkonsole, Musikanlage und Fernseher – mit gemütlichen Kissen und Sesseln zum Herumfläzen
  • Ein Bereich zum Spielen – mit weichem Teppich und Platz zum Toben
  • Eine kleine Leseecke – mit großem Sessel, kleinem Tisch und Leseleuchte

Tipp! Erstaunlich kuschlig ist es oft abseits der Wohnzimmercouch – so manch kleine Sitzecke wird da schnell zum Lieblingsplatz für eine Tasse Kaffee oder ein gutes Buch. Klasse eignet sich hierfür ein niedriger Tisch mit Stühlen oder Bank.

Sitzecke mal anders |Foto: Pexels

3. Bestimmen Sie Bereiche mit Teppichen

Foto: Pexels

Teppiche verbessern die Raumakustik und geben Möbeln optischen Halt.

Außerdem nie zu unterschätzen: Der Kuschelfaktor.

Wichtig beim Teppichkauf ist, die richtige Größe zu finden. Denn zu große Teppiche können Räume erdrücken, zu kleine dagegen gehen optisch unter.

Hilfreich für den Wohnzimmerteppich sind folgende Richtwerte:

  • Länge des Teppichs = Länge des Sofas plus 20 bis 30 Zentimeter links und rechts
  • Etwa ein Drittel aller Möbel, wie Sofa und Sessel sollten darauf Platz haben

4. Achten Sie auf Abstände und Laufwege

Einer der wichtigsten Tipps zur Positionierung Ihrere Möbel.

Hierbei ist es wichtig, dass Sie sich zwischen den Einrichtungselementen frei bewegen können und diese keine Hindernisse bilden.

Eine gute Breite für einen Haupt-Gehweg im Wohnzimmer ist etwa ein Meter, für kleinere reicht eine Breite von etwa 60 Zentimeter.

5. Verwöhnen Sie Ihr Wohnzimmer mit gutem Licht

Schick und einladend: Gutes Licht

Schick und einladend: Gutes Licht |Leuchte: Sompex Delux LED

Wohnzimmer lieben gutes Licht.

Und Sie werden es auch. Denn Licht ist in puncto Atmosphäre kaum zu übertreffen.

Unser wichtigster Tipp: Setzen Sie nie auf eine, sondern immer auf mehrere Leuchten.

Denn egal wie schön sie ist, macht eine einzelne, helle Deckenleuchte jeden Raum zur Bahnhofshalle. Gemütlichkeit? Schwierig.

Lichtinseln dagegen, die aus einer oder mehreren Leuchten bestehen, gliedern das Wohnzimmer und geben ihm Tiefe:

  • Stehleuchten sind genial für kleinere Sitzgruppen oder Leseecken.
  • Tischleuchten auch
  • Pendelleuchten können im Wohnzimmer auch dezentral und etwas tiefer hängen
  • Niedrige Bodenleuchten - zum Beispiel in einer Ecke - sind Garanten für Gemütlichkeit

Tipp! Gönnen Sie sich an grauen Wintertagen eine Extraportion Licht – zum Beispiel mit Kerzenschein oder einer Lichterkette. Perfekt.

6. Legen Sie Decken und Kissen aus

Erhöhen den Flauschfaktor: Kissen

Erhöhen den Flauschfaktor: Kissen. |Foto: Pexels

Behaglichkeit hat immer mit Wärme zu tun.

Man denke an ein knisterndes Feuer oder eine kuschlige Decke. Doch auch sanfte Farben, freundliches Licht und weiche Materialien machen Räume gemütlich.

Unser nächster Tipp fürs gemütliche Wohnzimmer lautet daher: Sorgen Sie für Wohnlichkeit und Wärme. Mit Dingen, die Sie gern anschauen und anfassen.

Zum Start: Flauschige Decken und Kissen - zum Fernsehabend, zum Lesen oder zum Zusammensitzen.

7. Dekorieren sie höchst-persönlich

Persönliche Deko ist die Schönste |Foto: Pexels

Gemütlichkeit ist auch Persönlichkeit.

Damit Ihr Wohnzimmer nicht unpersönlich wie aus einem Katalog wirkt, bringen Sie selbstbewusst Ihre individuelle Note ein.

Womit? Nun:

  • Mit Dingen, die Sie wirklich lieben. Die Ihnen etwas bedeuten. Die Sie an liebe Menschen und schöne Ereignisse erinnern. Die Sie stolz machen.
  • Mit echten Fotos von Ihren Lieben - schlagen langweilige Baumarkt- oder Möbelhaus-Poster um Längen.
  • Mit persönlichen Andenken, die Sie aus dem Urlaub mitgebracht haben.
  • Mit echter Kunst und Selbstgemachtem - von Menschen, die Sie wirklich schätzen.

Sie werden sehen: Persönliche Akzente lassen einen Raum direkt viel heimeliger und interessanter wirken. Sie geben Ihnen das Gefühl: “Hier bin ich richtig.”

Und Ihren Gästen etwas zum Gucken.

8. Mehr Mut zur Farbe

Viele Menschen verzichten auf ihre Lieblingsfarbe in der Wohnung.

Aus Sorge, sie könnte komisch aussehen. Oder noch schlimmer: Andere könnten sie komisch finden.

Dabei können Farben so vieles: Zum Beispiel uns nachweislich beruhigen und Gemütlichkeit ausstrahlen. Oder anregend sein und positive Energie versprühen.

Farben können Räume optisch in Zonen unterteilen, Nischen schaffen. Und sogar weiße Wände zum Strahlen bringen.

Unser Tipps fürs gemütliche Wohnzimmer lautet daher: Haben Sie Mut zur Farbe.

Finden Sie Ihr Farbkonzept, das zu Ihren Bedürfnissen passt und Ihnen Lebensfreude und positive Energie vermittelt.

Und vergessen Sie, was andere denken. Schließlich wohnen Sie hier.

9. Keine Angst vor Ihrem persönlichen Mix

Nur Mut. |Foto: Pixabay

So wie Deko und Farben darf auch die Einrichtung ruhig individuell sein.

Das heißt, Sie müssen sich nicht mit Möbeln umgeben, die perfekt zusammenpassen. Denn das wirkt langweilig und steril.

Nur Mut – und packen Sie ruhig auch mal Möbel zusammen, die Sie nicht im selben Möbelhaus gekauft haben. Altes und Neues. Modernes und Rustikales. Holz und Glas. Punkte und Streifen. Ganz egal.

Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen, und dass Ihr Wohnzimmer zu Ihnen passt. Da ist erlaubt, was gefällt.

10. Achten Sie auf die kleinen Dinge

Zum Abschluss noch ein ganz besonderer Tipp: Achten Sie auf die kleinen Dinge. Die Ihnen und Ihren Lieben signalisieren, dass sie willkommen sind.

Denn solche Kleinigkeiten verleihen einem Raum oft mehr Charme und Gemütlichkeit als es das “richtige” Sofa oder die “perfekte” Farbkombi je könnten.

Stellen Sie ein paar frische Blümchen auf, legen Sie ein paar Kekse in eine Schale, machen Sie eine Kanne Tee … und was meinen Sie, wie gemütlich Ihr Wohnzimmer im Handumdrehen aussehen kann.

Tags: Wohnzimmer , Licht , Tipps
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