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Heißwasser Armaturen:
Sind sie ihren Preis wert?

So gut wie jeder findet sie toll.

Heißwasserarmaturen liefern auf Knopfdruck kochend heißes Wasser – zum Kochen, Spülen oder für Tee und Kaffee.

Ohne Topf. Ohne Wasserkocher. Ohne Stress.

Klar, verglichen mit mancher Designarmatur ist solch ein Heißwasser-Wasserhahn nicht gerade schick. Und Extras, wie einen schwenkbaren Auslauf oder eine Spülbrause, haben auch längst nicht alle.

Doch so wie diese Teile einem den Alltag erleichtern – wieso gibt es eigentlich überhaupt noch Küchen ohne Heißwasserarmatur?

Sie erraten es. Es ist der Preis.

Mit rund 500 bis 1300 Euro sind Heißwasserarmaturen wie

mit die teuersten Küchenarmaturen überhaupt.

Teurer sind nur noch ein paar Luxus-Designarmaturen und Armaturen mit Sprudelsystem.

Trotzdem findet kochendes Wasser aus dem Wasserhahn immer mehr Fans. Schon weil die Heißwasserarmatur so bequem Zeit spart.

Und nicht nur das…

Die Vorteile von Heißwasserarmaturen

1. Schnell

Kochendes Wasser, deutlich schneller als mit einem Wasserkocher oder mit einem Topf auf dem Herd. Das ist das Ziel von Heißwasserarmaturen. Und darin sind sie richtig gut.

So sind Tee, Kaffee und heiße Snacks schneller fertig. Und auch Ihr Essen schneller auf dem Tisch. Punkt.

2. Platzsparend

Eine Heißwasserarmatur ersetzt Wasserkocher, Teekessel und Co.

Und macht damit Platz auf der Arbeitsfläche. Denn solch ein Wasserhahn sieht aus wie eine normale Küchenarmatur und versteckt seinen Tank ganz dezent unter der Spüle.

Sie als Nutzer zapfen ohne Umwege direkt in das Gefäß, in dem Sie das heiße Wasser benötigen. Fertig.

Ob Sie also eine lauschige Teeküche oder eine XL-Familienküche ausstatten möchten – eine Heißwasserarmatur ist ein echter Platzsparer.

3. Sicher

Drittens gelten Heißwasserarmaturen als sehr sicher.

So ist zum Beispiel Grohe Red so isoliert, dass ihre Oberfläche niemals heiß wird. Kindergesicherte Bedienknöpfe sorgen zudem dafür, dass Kinderhände keinen Schaden nehmen.

Mehr Tipps rund um die kindersichere Küche – hier.

Sparen Heißwasserarmaturen Geld?

Kommt ganz darauf an. Vor allem, wie oft Sie sie benutzen.

Wenn Sie oft heißes Wasser brauchen, ist eine Heißwasserarmatur günstiger im Verbrauch. Wer selten Wasser heiß macht, ist mit dem Wasserkocher besser bedient.

Heißer Tee - schnell gemacht |Foto: Pexels.com

Der Grund: Heißwasserarmaturen brauchen ständig Strom, da sie das Wasser immer auf Temperatur halten. Jedes Zapfen kostet weitere Energie.

Wasserkocher dagegen kommen ausgeschaltet ganz ohne Strom aus, verbrauchen dafür mehr, wenn sie in Betrieb gehen.

Zwei Beispiele:

  • Wer 4x am Tag einen halben Liter Wasser kocht, braucht mit einem normalen Wasserkocher etwa 7 Cent Strom pro Tag. Mit Heißwasserarmatur etwa 15 Cent.
  • Wer 15x am Tag einen Liter Wasser kocht, braucht mit Wasserkocher 33 Cent Strom pro Tag. Mit Heißwasserarmatur 30 Cent.

Wenn Sie also viel Tee oder löslichen Kaffee trinken, Suppensnacks lieben und auch sonst viel mit Heißwasser kochen, ist eine Heißwasserarmatur eine smarte Investititon. Den anfänglich hohen Preis holen Sie durch die geringeren Stromkosten aber so schnell nicht rein.

Übrigens: Wasser in einem Topf auf dem Herd zu erwärmen, ist deutlich teurer als in einem Wasserkocher. Hier sollten Sie auf jeden Fall auf eine energiesparendere Variante umsteigen.

Unser Fazit:

Die meisten kaufen sich eine Heißwasserarmatur, weil sie Zeit und Mühe spart – und das ist eigentlich der einzige Grund, den Sie brauchen, um sich einen solchen Heißwasser-Wasserhahn zuzulegen. Dass er Platz spart, ist ein zusätzliches Bonbon.

Wer solch eine Armatur häufig und lange benutzt, könnte irgendwann die hohen Anschaffungskosten reinholen und somit richtig Energie und damit Geld sparen.

Wenn es Ihnen darum geht, in der Küche Energie zu sparen, gibt es eine Menge mehr Möglichkeiten, dies zu tun, ohne dafür vorher so tief in die Tasche greifen zu müssen.


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