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Welche Armaturen gibt es für die Küche?

Hansgrohe Metris Select Küchenarmatur

Hansgrohe "Metris Select"

Dies ist ein Kaufratgeber rund um die richtige Küchenarmatur.

Wir zeigen:

  • Welche Arten von Küchenarmaturen 2020 aktuell sind
  • Für wen sich die einzelnen Modelle eignen
  • Und was sie kosten

Fangen wir an.

#1: Küchenarmaturen mit Schlauchbrause

Spültischmischer Grohe Zedra

Grohe "Zedra"

Sind aktuell die beliebtesten Armaturen der Küchenkäufer.

In ihrem Inneren ist ein Schlauch verbaut, der sich vorne am Auslauf der Armatur herausziehen lässt.

Am Auslauf selbst lassen sich je nach Modell weitere Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel der Wechsel von normalem Wasserstrahl zum Brausestrahl.

Die Idee hinter der Schlauchbrausen-Armatur ist mehr Spielraum an der Küchenspüle.

So lässt sich der Wasserstrahl problemlos dorthin ziehen, wo man ihn braucht - wie in den hohen Topf, der gar nicht ins Spülbecken passt. Oder an die wirklich schmutzigen Stellen beim Gemüseputzen.

Die Vorteile der Schlauchbrausen-Armatur?

  • Der Aktionsradius am Spülbecken ist gegenüber normalen Einhebelmischern deutlich größer - was viele Handgriffe im Küchenalltag erleichtert
  • Große Auswahl an verschiedenen Farben und Formen - neben der klassischen C-Form (wie bei Grohe Zedra, rechts im Bild) beliebt ist auch die coolere L-Form
  • Je nach Modell weitere praktische Funktionen am Auslauf, wie An/Aus oder verschiedene Strahlarten

Und der Preis?

  • Startet für einen einfachen Küchenmischer mit Brause bei etwa 70 Euro
  • Im guten Mittelfeld liegen Sie bei einer guten Markenarmatur von Grohe oder Hansgrohe bei 200-300 Euro
  • Im oberen Preissegment liegen Edelstahl- oder Designarmaturen mit Brause bei 600-700 Euro

Zu den Spülbrause-Armaturen

#2: Küchen-Einhebelmischer

Einhebelmischer von Villeroy & Boch

Villeroy & Boch “Sorano Sky”

Die Armaturen ohne Schnickschnack.

Einfache Stand- oder Wandarmaturen, bei denen sich Wassertemperatur und -menge an einem Bedienelement regeln lassen. Ihr Auslauf ist je nach Modell starr oder schwenkbar.

Armaturen dieser Art sind einfach zu bedienen und günstig im Preis.

Mittlerweile nicht mehr ganz so einfach: Sie zu finden - denn 2020 die deutlich gängigere Küchenarmatur für private Küchen ist der Wasserhahn mit Schlauchbrause.

Für wen sich die Anschaffung des einfachen Küchen-Einhebelmischers dennoch empfiehlt?

  • Für Renovierer mit kleinen Budgets
  • Und mit Spültischen, an denen es nicht allzu turbulent zugeht, zum Beispiel in der Büroküche

Zu den Küchen-Einhebelmischern

#3: Küchen-Zweigriffmischer

Die Armaturen mit zwei Griffen.

Zweigriffarmaturen haben zwei Regler, an denen sich Wassertemperatur und -menge einstellen lassen.

Verglichen mit dem Einhebelmischer sind sie schwieriger zu bedienen, weshalb Zweigriffarmaturen für den turbulenten Küchenalltag eher unpraktisch sind.

Für wen sich Zweigriff-Küchenarmaturen dennoch empfehlen?

  • Für Renovierer mit kleinen Budgets - denn Zweigriffmischer, wie Grohe "Costa" sind mit die günstigsten Küchenarmaturen überhaupt
  • Für Fans nostalgischer Akzente - zum Beispiel für die moderne Landhausküche

Zu den Küchen-Zweigriffmischern

#4: Handfrei- & Sensorarmaturen

Grohe Minta mit Touchfunktion

Grohe "Minta Touch"

Für noch mehr Bewegungsfreiheit am Spülbecken.

Berührungslose Armaturen lassen sich sowohl mit, als auch ohne den klassischen Hebel oder Dreher bedienen.

Wie?

  • Per Sensor, der das Wasser einschaltet, sobald sich die Hand nähert
  • Per Touch-Funktion am Armaturenkörper
  • Per Knopfdruck am Bedienelement oder an der Brause
  • Per Fußsteuerung

Sie nehmen uns die Arbeit ab, den Wasserhahn aufzudrehen wenn die Hände voll oder verschmiert sind. Praktischer Nebeneffekt: Weil Hände seltener dranfassen, wird die Armatur weniger schmutzig.

Preislich starten einfache berührungslose Küchenarmaturen bei rund 300 Euro, im oberen Preissegment liegen elektronische Armaturen auch schon mal bei rund 2000 Euro.

#5: Heißwasser- & Sprudelarmaturen

Heißwasserarmatur von Blanco

Blanco "Tampera Hot"

Die Armaturen mit der Koch- und Sprudelfunktion.

Ihre Technik mit Filter und Boiler ist unter der Spüle montiert, die Armaturen selbst sehen aus wie ein normaler Wasserhahn.

Ur-Vater dieser Armatur ist der Quooker (kurz für "Quick Cooker"), der zur Jahrtausendwende in den Niederlanden entwickelt wurde - und von dort die Welt eroberte.

Bis heute hält sich Quooker als Synonym für die Heißwasserarmatur - auch wenn es die Wassersysteme längst auch von anderen renommierten Herstellern gibt. Teils als reine Sprudelarmatur, teils auch mit Heißwasserfunktion:

Der große Vorteil dieser Systeme liegt an ihrer bequemen Handhabung, denn sie ersparen die Fahrt zum Getränkemarkt ebenso wie das Wasserkochen mit Teekessel und Co.

Der Nachteil? Der Preis - denn Wassersysteme dieser Art sind nicht unter 1.000 Euro zu haben.

Ob eine Heißwasserarmatur ihren Preis wert ist? Unsere Kaufberatung - hier.


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