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Zuhause zu kalt?
11 Tipps für eine wärmere Wohnung

Wärmstens zu empfehlen.

Wir:

  • zeigen, wie Sie Ihre Wohnung mit geringem Aufwand vor Kälte schützen
  • geben Tipps zum Heizen und Lüften und
  • verraten, wie Sie sich selbst auf kühlere Temperaturen richtig einstellen.

Damit Sie die kalte Jahreszeit zuhause richtig genießen:

1. Kleiden Sie Ihr Zuhause winterlich

Stoffe, Textilien und Teppiche sind ideale Komplizen für frostige Tage und Nächte.

Sie halten die Wärme drin und Kälte draußen. Und lassen jeden Raum direkt gemütlicher und lebendiger erscheinen.

Nachfolgend ein paar Ideen für Ihr Wohnungs-Winter-Outfit:

  • Hängen Sie dickere Vorhänge als Kälteschutz vor Fenster und Türen - und schließen Sie sie spätestens bei Dämmerung
  • Verkleiden Sie Ihre Wände - es muss nicht der Wandteppich sein, auch Regale mit Büchern oder ein einfacher Vorhang isolieren nach außen
  • Hängen Sie einen Himmel über Ihr Bett - so kühlt der Schlafplatz weniger aus
  • Legen Sie Teppiche auf kalte Fliesen und nackte Holzböden - auch im Badezimmer

2. Rücken Sie Sitzplätze und Betten ins Warme

Möbel weg von Außenwänden | Foto: undrey / fotolia.de

Zimmer sind nie überall gleich warm.

Wer zuhause leicht friert, kann daher probieren, im Winter seine Möbel umzustellen.

Als Faustregel gilt: Außenwände meiden.

Zwar hält Mauerwerk Kälte besser ab als Fenster oder Türen, dennoch sind Innenwände immer wärmer - in schlecht isolierten Häusern sogar bis zu einigen Grad.

Der Schreibtisch am Fenster mag die beste Aussicht bieten - wärmer sitzen Sie allerdings an einer Innenwand. Das Gleiche gilt für das Kopfende des Bettes.

Und wenn Sie gerade beim Möbel-Rücken sind: Auch die Möbel enger zu stellen, erzeugt Wärme. Einfach weg von der Wand, näher zusammen, am besten natürlich nahe Kamin oder Heizung.
 

3. Lassen Sie die Sonne rein

Die Sonne heizt Räume auf, auch im Winter.

Nehmen Sie daher bei Sonnenschein an den Süd- und Westfenstern Gardine und Co. weg und lassen Sie Sonnenlicht und Wärme ins Haus.

So wird dank Sonne die Wohnung wärmer - und Sie kurbeln mit dem Sonnenlicht noch Ihre Glückshormone an.

4. Sperren Sie Zugluft aus

Lampen am Fenster

Zugluft bleibt draußen |Foto: GoodMoodPhoto / fotolia.de

Kälte kommt meist als Zugluft ins Haus.

Um Zugluft auszusperren, schließen Sie offene Stellen, wo es geht.

Ein erster Check lohnt sich bei den Türen und Fenstern:

Um Ritzen und Lecks zu finden, fahren Sie an einem windigen Tag mit einem Teelicht langsam innen die Konturen Ihrer Fensterrahmen ab. Wo die Flamme flackert, dringt Zugluft ein.

Solch undichte Stellen beheben Sie für kleines Geld mit einfachen Dichtungen aus dem Baumarkt.

Öffnungen, an denen sich Zugluft nicht komplett vermeiden lässt - wie beim Briefschlitz oder der Katzentür - können Sie mit einem Vorhang schützen.

5. Checken Sie die Heizungs-Hardware

Ein warmes Zuhause braucht intakte Heizkörper.

Geräusche in den Heizkörpern sind ein Anzeichen, dass etwas nicht stimmt.

Sobald zum Beispiel Luft im Heizkörper ist, kann das Wasser nicht mehr richtig zirkulieren und die Wärme kommt im Heizkörper nicht an.
 

6. Heizen Sie alle Räume ausreichend

Sind Heizung und Heizkörper intakt, kommt es auf das richtige Heizen an.

Warme Füße an der Heizung

Richtig heizen im Winter |Foto: NinaMalyna / Fotolia.de

Angenehme Wärme entsteht, wenn Sie ausreichend heizen und die Räume nicht auskühlen lassen. Als Richtwert gilt: Die Innenseite der Außenwand sollte immer mehr als 15 bis 17 Grad betragen.

Lassen Sie daher die Heizkörper immer mindestens auf niedriger Stufe laufen - auch nachts oder wenn Sie kurzzeitig nicht da sind. Und auch in Räumen, die Sie wenig oder gar nicht nutzen.

Warum?

Weil zu kalte Zimmer verhindern, dass auch angrenzende Räume richtig warm werden. Außerdem brauchen ein stark abgekühlte Räume mehr Zeit und Energie, um später mollig warm zu werden.

Schnelle Wärme nötig? 4 Ideen für Zusatzheizungen - hier.

7. Lüften Sie richtig

Wer heizt, muss auch lüften.

Denn Lüften bewahrt Räume vor zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmel.

Gönnen Sie sich frische Luft |Foto: Pexels

Und so lüften Sie im Winter richtig:

  • Lüften Sie vor allem dort, wo viel Feuchtigkeit entsteht - also wo Menschen sind, wo Wäsche trocknet oder Töpfe dampfen
  • Reißen Sie die Fenster für ein paar Minuten weit auf, so dass die Luft sich gut austauschen kann
  • Lassen Sie die Fenster nicht dauerhaft gekippt, sonst kühlen die Wände aus und es kann Schimmel entstehen
  • Je kälter es draußen ist, desto kürzer können sie lüften, da der Luftaustausch schneller geht
  • Schalten Sie Heizungsthermostate während des Lüftens auf "Frost" oder "Null", sonst heizt es nachher zu stark auf

Klar. Beim Luftaustausch geht immer Wärme verloren. Doch wer richtig lüftet, hat kurz nach dem Schließen der Fenster auch wieder genügend Wärme im Raum. Und ein gesünderes Klima.

Mehr Fragen zum Lüften? 15 Antworten - hier.

8. Nutzen Sie zusätzliche Wärmequellen

Herrlich - ein wärmendes Bad |Foto: Ale Ventura / fotolia.com

Zusätzliche Wärmequellen, wie ein Kaminofen oder ein Handtuchheizer im Bad, sind natürlich genial, um die Wohnung lecker warm zu bekommen.

Doch auch andere Dinge im Haushalt geben Wärme ab, die Sie für Ihre Behaglichkeit nutzen können.

Zwei Ideen:

  • Der Backofen - macht Essen warm und gibt nach dem Kochen noch Restwärme an die Küche ab
  • Die Badewanne - wärmt mit warmem Wasser erst Sie und gibt anschließend noch Wasserdampf an die Raumluft ab

9. Ziehen Sie sich wärmer an

Warm anziehen - drinnen & draußen |Foto: shevdinov / fotolia.com

Die sicherlich einfachste aller Methoden für ein wärmeres Zuhause ist wärmere Kleidung.

Allen voran: Warme Socken.

Denn unser Körper wärmt bei Kälte immer erst unsere Organe - weswegen Hände und Füße immer als erste frieren. Wirken Sie dem entgegen, indem Sie Ihre Füße zuhause gut einpacken.

Aber auch sonst ist warme Kleidung und kuschlige Bettwäsche eine gute Idee, zuhause angenehm warm zu bleiben.

Ist schließlich Winter.

10. Gewöhnen Sie Ihren Körper an Kälte

Niemand friert gerne.

Gehen Sie bei Kälte raus |Foto: Pexels

Aber im Winter gehört Kälte dazu - und ein Körper, der darauf eingestellt ist, kommt auch in einer kühleren Wohnung besser klar.

Unsere Tipps:

  • Gehen Sie raus, am besten jeden Tag, es muss auch nicht lange sein
  • Drehen Sie im Büro und im Auto die Heizung nicht zu stark auf
  • Bewegen Sie sich. Spazierengehen, Radfahren oder Skifahren sind gut für die Stimmung, die Knochen und die Körpertemperatur

Der Effekt? Ihr Körper toleriert Kälte besser, Sie fühlen sich auch bei niedrigen Temperaturen wohler.

Außerdem lässt der Kontrast zu draußen die Wohnung gleich viel wärmer erscheinen.

Und danach...

11. Kuscheln Sie zusammen

Zwei Körper sind wärmer als einer.

Die wahrscheinlich schönste Möglichkeit, sich zuhause wärmer zu fühlen, ist zusammenzukuscheln. Sie wissen bestimmt schon, mit wem...

Wir wünschen viel Spaß und noch einen kuschligen Winter!


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Tags: Raumklima , Tipps
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