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Gefahren für Kinder in der Küche:
16 Sicherheits-Tipps für Eltern

Kleine Kinder. Neugierig und immer in Bewegung bringen sie sich in Gefahren, auf die wir Eltern oft gar nicht kommen. Gerade zuhause. Und besonders in der Küche.

Deshalb zeigen wir Ihnen heute 16 Tipps, wie Sie typische Gefahrenquellen in der Küche entschärfen.

Gefahrenquellen Küche

Hier lauern Gefahren in der Küche. |Grafik: Emero Life

Gefahr #1: Kühlschrank

offener Kühlschrank Kindersicherheit

Gefährlich: Offene Kühlschränke

Zugegeben.

Schlimmere Unfälle als verstreute Lebensmittel oder ein grummelndes Bäuchlein von zu viel Schokopudding passieren mit einem Kühlschrank meist nicht.

Wer dennoch seinen kleinen Entdecker vom unerlaubten Stöbern und Snacken abhalten möchte, empfehlen wir eine einfache Türsicherung, die über den Türspalt gespannt wird

So bleibt die Kontrolle über Kühlschrank und Inhalte ganz bei Ihnen.

Gefahr #2: Elektrogeräte

Bei Elektrogeräten zählt "ausschalten und wegräumen".

Denn schneller als wir manchmal gucken können, haben sich Kinder an Toaster, Wasserkocher, Bügeleisen und Co. verbrannt. Und das nicht nur im laufenden Betrieb, sondern sogar lange nachdem die Geräte bereits ausgeschaltet waren.

Gefahr #3: Konservendosen

Auch hier ist Wegräumen ein Muss.

Werfen Sie leere Konservendosen direkt in den Müll und füllen Sie Reste aus der Dose für später in Plastikbehälter um.

So schützen Sie Ihre Kinder – und vermeiden gleichzeitig, dass das Metall im Innern der Dose die Lebensmittel verdirbt.

Gefahr #4: Armaturen

Spülenkombination von hansgrohe

Kleine und große Hände schützen

Welche Küchenarmatur?

Eine Frage, die nicht nur unter optischen Gesichtspunkten interessant ist.

Wir empfehlen für Haushalte mit kleinen Kindern unbedingt eine Armatur mit Kindersicherung, wie sie etwa die Marke Grohe bei ihren Heißwasserarmaturen anbietet.

Alternativ können Sie auch den Durchlauferhitzer so einstellen, dass das Wasser nie zu heiß aus der Leitung kommt.

Gefahr #5: Messer

Lagern Sie Messer und scharfe Werkzeuge, wie Schäler oder Reiben außer Reichweite Ihrer Kinder.

Sind die Kinder noch sehr jung, reicht hierzu eine unerreichbare, erhöhte Ablage. Sobald sie älter und mobiler werden, geben abschließbare Schränke oder Schubladen die nötige Sicherheit.

Mehr Tipps zum Küche einräumen - lesen Sie auch hier, bei Emero Life!

Gefahr #6: Töpfe & Pfannen

Kind mit heißem Topf

Vorsicht heiß

Um Unfälle zu vermeiden, kochen Sie möglichst immer mit den hinteren beiden Platten, an die kleine Kinder nicht drankommen.

Benutzen Sie die vorderen Platten, sollten Griffe und Henkel von Topf und Pfanne nach innen und nicht über den Rand des Kochfeldes hinausschauen.

Ganz auf Nummer sicher geht, wer kleine Kinder für die Dauer des Kochens ins Laufgitter packt. So können Sie in Ruhe am Herd hantieren, während Ihr Baby aus sicherer Entfernung zuschaut.

Gefahr #7: Steckdosen

Steckdosen sind oft auf perfekter Höhe für kleine Krabbler.

Schützen Sie Ihre Kinder vor Stromschlägen, indem Sie Ihre Steckdosen entsprechend präparieren. Klassische Kindersicherungen zum Reinstecken tun hier bei Kleinkindern gute Dienste, für viele Drei- oder Vierjährige stellen Sie jedoch meist kein Hindernis mehr dar.

Effektiver sind Steckdosen mit erhöhtem Berührungsschutz. Sie verringern das Risiko, dass Kinder mit spannungsführenden Teilen in Berührung kommen und einen Stromschlag erleiden.

Gefahr #8: Ofen & Herd

Ofen und Herd - so faszinierend wie gefährlich.

Besser als ein "Finger weg" funktionieren folgende Maßnahmen:

  • Platzieren Sie ein Schutzgitter, so dass die Herdplatten unerreichbar werden (zum Beispiel von Jako-O)
  • Lassen Sie bei selbstreinigenden Öfen das Ofenschloss aktiviert
  • Montieren Sie die Bedienelemente ab, wenn der Ofen nicht in Betrieb ist
  • Packen Sie Ihr Kleinkind beim Kochen hinter ein Absperrgitter oder in den Laufstall

Eine gute Idee bei etwas größeren Kindern ist auch, sie beim Kochen einzubeziehen - lassen Sie sie mit rühren, schnippeln oder abmessen.

19 Tipps zum Kochen mit Kindern finden Sie hier - bei Emero Life

Gefahr #9: Schubladen

Küchenschublade von Blanco

Blanco "Select"

Um Kinder von gefährlichen Schubladen fernzuhalten, hilft oft am besten, ihnen eine ungefährliche Schublade zum Entdecken zu geben.

Diese sollte möglichst weit weg sein von Herd und Co. und möglichst interessante Dinge enthalten, wie zum Beispiel:

  • Frischhaltedosen und Deckel
  • Plastikschüsseln
  • Geschirrhandtücher
  • Holzlöffel
  • Leere Joghurtbecher

Tipp für Kleinkind-Eltern: Befüllen Sie leere Fläschchen kleiner Joghurtdrinks mit Reis oder kleinen Nudeln und schon hat Ihr Kleines was zum Lärm-Machen.

Gefahr #10: Reiniger

Lagern Sie Reiniger, Spültabs, Waschmittel und andere giftige Chemikalien immer abgeschlossen, am besten in einem hohen, unerreichbaren Schrank.

Bringen Sie zusätzlich Schrankschlösser an, die es kleinen Kindern (bis etwa 2 Jahre) unmöglich machen, die Schränke zu öffnen.

Tipp! Kaufen Sie Reiniger und Co. möglichst mit kindersicherem Verschluss und lagern Sie gefährliche Substanzen immer im Orignalbehälter - sie könnten sonst verwechselt werden.

Gefahr #11: Feuerzeug & Streichhölzer

Wie gefährliche Reiniger sollten Sie auch Feuerzeuge, Streichhölzer und Grillanzünder möglichst außerhalb der Reichweiter Ihrer Kinder lagern.

Zwar lernen Kindergartenkinder heute zum Glück sehr früh über die Gefahren des Feuers - faszinierend bleibt es dennoch.

Gefahr #12: Alkohol

Lassen Sie keine alkoholischen Getränke offen herumstehen - Ihrem Kind zuliebe.

Auch leere Flaschen, Dosen oder Kartons sollten Sie zeitnah wegräumen.

Gefahr #13: Ecken & Kanten

Wer Eltern wird, merkt schnell: die meisten Küchenmöbel sind nicht kinderfreundlich.

Bewahren Sie Ihre Kinder vor schlimmen Stößen, indem Sie Ecken und Kanten entschärfen - zum Beispiel mit Eckenschützern und speziellen Gummierungen für Kanten

Gefahr #14: Geschirr & Glas

Geschirr lieber wegräumen

Offene Geschirrschränke sind schick und lassen kleine Küchen sogar größer wirken.

Für Kinder können Sie jedoch zur Gefahr werden - vor allem dann, wenn Teller und Tassen zu mehreren aus offenen Regalen fallen.

Schützen Sie Ihre Kids, indem Sie Geschirr außer Reichweite lagern und Scherben immer sofort wegräumen.

Gefahr #15: Plastiktüten

Plastiktüten rascheln, sind bunt und lassen sich denkbar leicht über den Kopf stülpen.

Achtung Erstickungsgefahr!

Bringen Sie die lebensgefährlichen Einkaufshelfer unbedingt außer Reichweite kleiner Kinder - und schärfen Sie den größeren ein, sich niemals eine Plastiktüte über den Kopf zu ziehen.

Gefahr #16: Mülleimer

volle Mülltonne

Für Kleinkinder faszinierend: Mülleimer

Mülleimer können für Babys und Kleinkinder zur Schatztruhe werden - so viele unterschiedliche Dinge in allen Formen und Farben!

Zu schnell jedoch packen die Kleinen in eine Scherbe oder stecken verdorbene Lebensmittel in den Mund.

Unter dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" empfehlen wir für den Mülleimer einen geschlossenen Behälter, am besten in einem geschlossenen Schrank.

Bereiten Sie sich auf Überraschungen vor

Alle Eltern haben ihren Stil und alle Babys haben ihre Vorlieben - welche Maßnahmen für Kindersicherheit in der Küche sinnvoll sind, ist daher immer individuell.

Und es ist ein Prozess - denn woran Zweijährige noch scheitern, kann für Dreijährige schon kein Problem mehr darstellen. Passen Sie daher Ihre Vorsichtsmaßnahmen immer wieder an und bauen Sie Sicherungen irgendwann auch wieder ab.

Seien Sie wachsam (besonders wenn es ruhig wird) und immer bereit für Überraschungen: Denn worauf kleine Kinder kommen, kann selbst der beste Ratgeber der Welt die Eltern nicht vorbereiten.

Bilder: Titelbild: Emero Life; Bild 2: filipebvarela/Fotolia.com; Bild 4: muro/Fotolia.com; Bild 6: auris/fotolia.de; Bild 7: Patryssia/fotolia.com

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