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Kleine Küche?
8 magische Tricks, die sie größer wirken lassen

Hansgrohe Metris Küchenarmatur

Hansgrohe "Metris"

Genießen Sie eine großzügige Küche, ohne Wände einzureißen.

Mit ein paar optischen Tricks und einfachen Handgriffen schaffen Sie Platz, wo jetzt noch keiner ist.

Für eine neue, einladende Küche zum Wohlfühlen.

Hier unsere 8 magischen Tricks zum Ausprobieren:

1. Nutzen Sie die Kraft des Lichts

Gut beleuchtet ist jede Küche größer. Egal, ob das Licht natürlich oder künstlich ist.

Als erstes sollte daher auf Ihrer To-Do-Liste stehen: “Die Küche mit Licht fluten.”

Nehmen Sie dazu am besten erst mal alles vom Fenster weg, was das Sonnenlicht blockiert. Pflanzen zum Beispiel. Zu dunkler Sonnenschutz. Oder Deko.

Sie werden merken: Je mehr Sie Ihre Küche nach draußen öffnen, desto heller und großzügiger wirkt der Raum.

Verstärken können Sie diesen Effekt mit folgenden Tricks:

  • Wählen Sie Oberflächen, die das Licht im Raum vermehren – zum Beispiel helle Fliesen oder Edelstahl
  • Nehmen Sie Sonnenschutz, der Licht durchlässt – sehr schön wirken zum Beispiel halbtransparente Vorhänge mit hellen Tönen und zarten Mustern
  • Wählen Sie helle Farben für Wände, Schränke, Decken und Co. – Farbtöne wie Cremeweiß, Hellblau und Zartgelb rücken Wände optisch nach hinten
  • Öffnen Sie die Küche zu anderen Räumen – zum Beispiel zum Essbereich oder zum Wohnzimmer (ok, ok, wir hatten versprochen, keine Wände einzureißen…)

Lesetipp: So geht gute Küchenbeleuchtung – hier bei Emero Life!

2. Sparen Sie mit Kontrasten

Wie eine Küche mit vielen Kontrasten aussieht?

Blaue Küchenschränke, schwarze Arbeitsplatte, rote Wände, gelber Sonnenschutz, weiße Möbel.

Wenn wir in so einer Küche eins sehen, dann Grenzen. Und Grenzen engen ein.

Küchen mit wenigen Kontrasten bewirken das Gegenteil. Ihre Übergänge sind fließend, der Blick kann schweifen. Und der Raum wirkt unbewusst größer.

Keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht alles Ton-in-Ton halten. Schon gar nicht Weiß-in-Weiß. Zwar würde dann die Küche größer wirken, aber auch kühl und ungemütlich.

Besser ist eine gute Balance, also Farben, Holz- und Metallelemente in ähnlichen Tönen. Die sich gut ergänzen, aber den Raum nicht überfrachten.

Tipp! Auch wenn helle Töne in kleinen Küchen eine sichere Wahl sind – sie sind nicht die einzige. Auch ein dunkler Mix mit Schwarz, Dunkelblau oder Anthrazit bringt Ruhe, Wärme und – ja – Farbe in den Raum.

3. Sagen Sie “Ja” zu Glas

Glas und durchsichtige Kunststoffe sind geniale Raumvergrößerer.

Denn durch sie kann man einfach durchsehen. Entsprechend mehr sieht man vom Raum – und das wirkt großzügig.

Wie Sie diesen Effekt von Glas nutzen? Hier einige Ideen:

  • Wählen Sie Möbel aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff, zum Beispiel einen Glastisch, ein gläserenes Regal oder gläserne Stühle
  • Tauschen Sie Ihre normalen Schranktüren gegen Türen aus Glas

Tipp! Statt Glastüren können Sie auch einfach offene Regale wählen – das hat den gleichen Effekt, lässt sich aber besser putzen.

4. Nutzen Sie Muster zu Ihrem Vorteil

Kleine Küche mit Dachschräge

Armatur: Villeroy & Boch "Umbrella Flex"

Ein bewährter Trick, dem Auge Größe vorzugaukeln, sind Muster.

Und so nutzen Sie Muster zum Vorteil Ihrer Küche:

  • Wählen Sie für den Boden breite Streifen oder diagonale Linien – das streckt die Grundfläche
  • Wählen Sie Tapete mit kleinen, gleichmäßigen Mustern – das lässt den Raum ruhiger und größer wirken
  • Gestalten Sie offene Küchen farblich so wie den angrenzenden Raum, zum Beispiel den Essbereich – das streckt

Keine Sorge, Muster müssen gar nicht stark heraustreten (siehe Tipp Nr. 2 “Wenig Kontraste”), auch Muster mit ähnlichen Farben haben eine verblüffende Wirkung.

5. Rücken Sie die Decke optisch nach oben

Helle Küche von Villeroy & Boch

Armatur: Villeroy & Boch "Umbrella Flex"

Ihre Küche ist nicht nur klein, sondern auch niedrig?

Dann rücken Sie einfach die Decke ein Stück nach oben – nur optisch, versteht sich.

Ein paar Tricks, wie dies gelingt, finden Sie hier:

  • Ziehen Sie die Blicke nach oben – zum Beispiel mit kleinen Bildern über Fenster und Türrahmen oder mit deckenhohen Hängeschränken
  • Strecken Sie die Wände mit Farbe – streichen Sie die Decke einen Ton heller als die Wände, die obersten Zentimeter der Wand streichen Sie dann in Deckenfarbe
  • Beleuchten Sie den oberen Teil Ihrer Wände – mit Deckenfluter oder Wandleuchte

6. Sparen Sie mit Details

Ausladende Formen, schmückende Ornamente, schnörkelige Zierleisten – das ist nichts für kleine Küchen.

Setzen Sie stattdessen lieber auf klare Linien, glatte Flächen und wenige Details. So sieht man mehr vom Raum und die Küche wirkt ruhiger, aufgeräumter und größer.

Tipp! Packen Sie Küchenhandtücher aus dem Sichtfeld. Küchen wirken größer, wenn der Blick schweifen kann. Und nicht am Küchenhandtuch hängenbleibt, das am Ofengriff baumelt. Oder an der Spülmaschine.

7. Wählen Sie schlanke Formen

Möbel und Geräte mit schlanken Formen und kleinem Fußabdruck brauchen wenig Platz und lassen Küchen größer wirken.

Vermeiden Sie also alles, was klobig und schwerfällig ist – vom dicken Tischbein bis zur massigen Dunstabzugshaube.

Halten Sie stattdessen Ausschau nach schlanken Silhouetten und Einrichtung, die wenig Platz braucht. So wirken Wände und Boden freier und die Küche größer.

Auch bei den Küchenhelfern lohnt oft der Tausch gegen eine kleinere Variante, die ihre Aufgaben ebenso gut erledigt, dafür aber weniger Raum beansprucht.

Wie wäre es zum Beispiel mit…

Sie werden staunen, welche Wirkung schlankere Geräte und Möbel auf Ihre Küche haben.

Praktischer Zusatzeffekt ist eine kleinere Stromrechnung, da kleine Geräte einfach weniger brauchen als große.

Kommen wir nun zu unserem letzten Tipp für eine größere, aufgeräumtere Küche:

8. Schaffen Sie Platz – aber richtig

Reden wir nicht drumherum: Volle Küchen wirken kleiner.

3 schnelle Tipps für mehr Platz in der Küche finden Sie hier:

  • Entfernen Sie alles, die Sie nicht (mehr) nutzen – von der kaputten Tasse über die ungeliebte Kuchenplatte bis zum doppelten (und dreifachen) Messbecher
  • Lagern Sie aus, was Sie selten nutzen – oder brauchen Sie Waffeleisen, Fritteuse und Raclette tatsächlich immer griffbereit?
  • Lagern Sie aus, was nicht in die Küche gehört – und geben Sie Geldbeutel, Sonnenbrille oder den Hausaufgaben Ihrer Kinder ein neues “Zuhause”

Behalten Sie in Ihrer Küche nur, was Sie dort regelmäßig nutzen.

Und belasten Sie weder sich noch Ihre Schränke mit unnützen oder doppelten Sachen (Oder brauchen Sie wirklich fünf Pfannenwender und drei Käsereiben?)

Weniger Kram heißt mehr Platz zum Atmen - und in einer kleinen Küche ist es genau das, was Sie brauchen.

Noch mehr Tipps zum Wohnung-Ausmisten - hier!

Die Wahrheit über zu kleine Küchen

Eine Küche muss nicht groß sein, um darin lecker zu kochen und zu backen.

Auch wenn Ihre Küche keine Traumküche ist: Experimentieren Sie. Schauen Sie, was Ihnen gefällt.

Und folgen Sie den Tipps, die Ihnen gefallen und die für Sie machbar sind. Am Ende zählt nur, Ihre Küche so zu gestalten, dass sie praktisch ist und dass Sie sich wohlfühlen.

Wir wünschen viel Spaß!

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