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Badbeleuchtung:
5 Tipps für gutes Licht im Bad

Warum fühlen wir uns im Spa so wohl, warum ist das Ambiente in einem Wellnessbereich so schön?

Ganz einfach.

Auf das richtige Licht kommt es an.

Und Sie können das auch.

Mit unserem Ratgeber für gute Badbeleuchtung:

1. Planen Sie für den echten Badalltag

Gute Badbeleuchtung beginnt nicht mit einer Formel.

Sondern mit Ihren ganz persönlichen Wünschen, Bedürfnissen und Ansprüchen an gutes Licht im Badalltag.

Nehmen Sie sich daher zu Anfang kurz Zeit für ein paar grundlegende Überlegungen:

  • Wo brauchen Sie überall Licht im Bad?
  • Wie sind Ihre Abläufe im Bad und wobei soll Ihnen die Beleuchtung helfen - beim Schminken, Stylen, Entspannen, Lesen...
  • Brauchen Sie besondere Badlampen, um bestimmte Bereiche in Szene zu setzen?

Wenn Ihnen nichts einfällt, fragen Sie andere, welches Licht Sie toll finden, wenn sie im Bad sind. Oder schauen Sie sich Wellnesslandschaften an, wie Profis Licht unterschiedlich einsetzen.

Sie werden sehen: Auch wenn die ersten Ideen und Vorstellungen vielleicht grob sind, bringen sie Sie bei der Badbeleuchtung schon ein gutes Stück weiter.

2. Vielfalt ist King

Wachmachlicht zum Duschen, Arbeitslicht zum Schminken, Schummerlicht zum Chillen.

Gute Badbeleuchtungen sind Multitalente.

Wer meint, mit einer Badezimmerlampe ist die Badbeleuchtung getan, hat daher bereits verloren. Weil eine Lampe allein - und sei sie noch so vielseitig - niemals all das leisten kann, was Sie brauchen. Und erwarten.

Denken Sie von Ihrer Badezimmerbeleuchtung als von einem Team aus Lichtquellen.

Einer Art Orchester, in dem es für den Gesamtklang verschiedene Instrumente braucht - für laute und leise Töne, helle und dunkle.

Diese Vielfalt braucht auch Ihre Badbeleuchtung. Mit Leuchten, die jeweils eine spezielle Aufgabe erfüllen - und deren Zusammenspiel aus dekorativem und funktionalem Licht das Bad spannender und lebendiger macht.

3. Welche Leuchten fürs Bad geeignet sind

Die Frage "Welche Leuchten kann ich im Bad installieren?" beschäftigt viele, die sich eine neue Badezimmerbeleuchtung zulegen möchten.

Schließlich ist es immer kritisch, wenn Wasser und Elektrizität irgendwo zusammenkommen.

Föhn in der Badewanne? Keine gute Idee.

Entsprechend wichtig ist es, dass Sie im Bad Leuchten installieren, die vor Wasser geschützt sind - vor allem in der Nähe von Badewanne, Dusche oder Waschtisch.

Badezimmer mit Kronleuchter

Bette "Art"

IP = Schutzklasse

Wie gut eine Leuchte Wasser verträgt, verrät ihre Schutzklasse - auch "Schutzart" oder "IP-Klasse" genannt.

Ihr Wert ist "IP" kombiniert mit einer Zahl - drei gängige Schutzarten sind zum Beispiel:

  • IP 21 oder 23 für Innenleuchten
  • IP 44 für Feuchtraumleuchten oder Außenleuchten
  • IP 68 für Unterwasserleuchten

Es gilt: Je höher die Zahl, desto besser vor Wasser geschützt.

Schutzklassen im Bad

Grafik: Emero Life

Schutzklassen im Bad

Fürs Bad müssen Sie bei der Schutzart von Leuchten vor allem folgendes beachten:

  1. Bis zu 2,25 m oberhalb der Dusch- oder Badewannenkante nur Leuchten der Schutzklasse IP 65 mit 12 Volt verwenden
  2. Innerhalb von 60cm um Wanne und Dusche herum sowie in einem Radius von 60cm um die Waschtischarmatur nur Leuchten der Schutzklasse IP 44 oder höher verwenden

Umgekehrt heiß das, Sie dürfen für Ihre Badbeleuchtung ruhig "normale" Lampen (IP 21 oder 23) kaufen - diese aber nur außerhalb der Gefahrenzone rund um die verschiedenen Wasserquellen montieren.

Im Gäste-WC etwa, wo keine Dusche oder Wanne ist, darf im gewissen Abstand zur Waschtischarmatur so gut wie jede Leuchte montiert werden.

Unsere Empfehlung: Fragen sie im Zweifel immer einen Elektrofachbetrieb - damit sind Sie auf der sicheren Seite.

4. Worauf Sie bei Leuchtmitteln achten sollten

Zu einer guten Badbeleuchtung gehören nicht nur die richtigen Leuchten, sondern auch die passenden Leuchtmittel.

Sie bestimmen, wie später das Licht in Ihrem Badezimmer aussieht. Es lohnt also, sich mit den Angaben auf den Packungen vertraut zu machen.

LED = Stand der Technik

Nach dem Aus für Glühbirne und Halogen sind heute LEDs als Leuchtmittel Stand der Technik.

LEDs sind in puncto Design, Stromverbrauch, Halbarkeit, Flexibilität und Lichtwirkung früheren Leuchtenmitteln so überlegen, so dass sich Alternativen längst nicht mehr lohnen.

Auf den ersten Blick oft ungewohnt: Dass bei vielen modernen LED-Leuchten die Leuchtmittel fest verbaut sind.

Unerfahrene Käufer sind davon schnell verunsichert - denn was ist, wenn die LEDs kaputtgehen?

Keine Sorge.

Moderne LEDs halten mindestens 20 Jahre. Im Bad, wo wir unsere Beleuchtung deutlich weniger nutzen als in anderen Wohnräumen, können es auch locker 40 und mehr Jahre werden.

Lumen = Helligkeit

Wer wissen möchte, wie hell seine Badlampe später leuchtet, achtet auf die Maßeinheit Lumen (Abkürzung: lm). Es gilt: Je mehr Lumen, desto heller die Lampe.

Typische Leuchtmittel für Wohnräume liegen bei 800 oder 1000 Lumen. In alten Wattzahlen ist dies grob 80 beziehungsweise 100 Watt. Rechnet man die Lumen aller Lampen im Raum zusammen, ergibt sich die Lumenzahl für den Raum.

Und wieviel Lumen fürs Bad sind gut?

Lässt sich pauschal so nicht beantworten, denn wie hell die Badbeleuchtung sein sollte, hängt auch von der Raumgröße, den Wandfarben und Ihrem persönlichen Helligkeitsbedürfnis ab.

Wir empfehlen, die Beleuchtung ruhig mit 4000 bis 8000 Lumen zu planen - wenn es dunkler sein soll, können Sie das Licht dimmen oder Leuchten abschalten.

Kelvin = Lichttemperatur

Eine weitere Angabe, die Sie auf Leuchtmitteln und LED-Leuchten finden, ist die Lichttemperatur, gemessen in Kelvin (K).

Dieser Wert gibt an, wie warm oder kühl das Licht wirkt. Es gilt: Je höher die Zahl, desto weißer und kühler wird das Licht wahrgenommen.

Edisons Glühbirne hatte einen Kelvin-Wert von 2700, man bezeichnet dies als "Warmweiß". Helles, kühleres "Tageslichtweiß" hat einen Kelvin-Wert von 7000.

Um verschiedene Lichttemperaturen im Vergleich zu sehen, klicken Sie hier.

Für ein gut beleuchtetes Bad empfehlen wir, Lampen mit verschiedenen Farbtemperaturen zu mischen.

  • Helle, weiße Töne zum Schminken, Rasieren und Anziehen.
  • Warme, gelbliche Töne zum Entspannen.

In Bädern mit wenig Platz sind LED-Spiegelschränke eine gute Idee, bei denen sich die Farbtemperatur regeln lässt. So erzeugen Sie verschiedene Stimmungen mit einer Lichtquelle.

Übrigens: Auch wenn Leuchten mit mehr Kelvin strahlender aussehen, sind sie nicht heller.

5. Die richtigen Leuchten am richtigen Platz

Spiegel mit Top Light Spiegelleuchte

Leuchte: Top Light

Mit der richtigen Auswahl und Platzierung der Leuchten steht und fällt Ihre Badbeleuchtung.

Geben Sie Ihren neuen Leuchten daher schon vor dem Kauf den passenden Platz.

Wir empfehlen:

  • Eine oder mehrere Deckenleuchten als Allgemeinbeleuchtung - wer mag, kann auch Einbauleuchten nehmen, die sind allerdings oft etwas langweilig
  • Wandleuchten sind eine gute Ergänzung zur Allgemeinbeleuchtung und eignen sich auch als Spiegelleuchten
  • Spots und Strahler sind perfekt, um schöne Dinge in Szene zu setzen, zum Beispiel Deko oder Kunst
  • Ergänzen Sie mit indirekter Beleuchtung, zum Beispiel am Badspiegel, Spiegelschrank oder Waschtisch

Wichtig ist: Licht im Bad hat Aufgaben und Sie sollten die Leuchten nehmen, die die Aufgaben am besten erfüllen.

Badbeleuchtung - unsere Tipps für Sie

Gute Badbeleuchtung beginnt nicht mit einer Formel.

Stattdessen: Starten Sie damit, Ihre Bedürfnisse für gutes Licht im Bad kennenzulernen.

Lernen Sie sich und Ihre Familie kennen, überlegen Sie, was Sie gern im Badezimmer machen. Finden Sie heraus, wofür Sie welches Licht brauchen. Und wobei Sie Licht im Bad unterstützen kann.

Wenn Ihre Badbeleuchtung stimmt - von der Helligkeit, der Farbtemperatur, der Form der Leuchten - ist nicht nur alles gut zu sehen, sondern auch das Badambiente um ein Vielfaches schöner.

Denken Sie einfach mal zuerst an sich.

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