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Badezimmer für Kinder:
Sicher, praktisch & pflegeleicht

Mission Familienbad

12 Tipps für kinderfreundliche Badezimmer |Foto: soupstock / fotolia.com

Das perfekte Familienbadezimmer unterstützt Sie und Ihre Kinder im Familienalltag.

Das bedeutet, es ist:

  • Sicher: Damit sich alle gefahrlos bewegen können.
  • Leicht zu nutzen: Damit Groß und Klein selbstständig darin agieren können.
  • Gut zu putzen: Damit mehr Zeit bleibt für die schönen Seiten des Familienlebens.

Wir zeigen Schritt für Schritt, wie die “Mission Familienbad” gelingt.

Los geht’s mit Punkt 1, der Sicherheit:

Tipp 1: Achten Sie auf rutschfeste Böden

Hopsen, springen, spielen, rennen – Kinder sind ständig in Bewegung.

Beugen Sie Unfällen vor, indem Sie auf rutschfeste Böden achten:

  • Wählen Sie kleine und/oder rauhe Fliesen. Auch spezielle Antirutschfliesen sind ein guter Bodenbelag für Bäder mit Kindern.
  • Kaufen Sie rutschfeste Badematten oder verstärken Sie Ihre Badteppiche mit extra Gleitschutz
  • Für eine sichere Dusche empfehlen wir ebenfalls rutschfeste Fliesen oder rutschfeste Duschwannen mit spezieller Struktur
  • E-Fußbodenheizungen und Thermomatten trocknen Wasserflecken schneller weg und machen das Laufen sicher und angenehm

Lesetipp: Bodengleiche Dusche - Fliesen oder Wanne?

Tipp 2: Planen Sie Komfortelemente ein

Fußbank im Bad von Vitra

Praktisch zum Abstellen |Foto: Vitra

Komfortelemente, die wir aus barrierefreien Bädern kennen, schützen vor Stürzen im Bad - und sind daher nicht nur fürs Seniorenbadezimmer eine gute Wahl:

  • Seien Sie großzügig mit Haltegriffen. In der Dusche oder an der Badewanne machen sie das Ein- und Aussteigen sicherer und komfortabler.
  • Installieren Sie einen WC-Deckel mit Soft-Close-Automatik. Er schont beim Zuklappen die kleinen Finger – und Ihre Ohren.
  • Denken Sie an ein Nachtlicht. So finden sich Ihre kleinen Schlafmützen nachts im Bad zurecht.
  • Stellen Sie Sitzgelegenheiten bereit, wie eine Bank oder einen Hocker. So können sich Ihre Sprösslinge bequemer anziehen.

Noch mehr Komfort auf dem WC? Das Dusch-WC stellt sich vor.

Tipp 3: Denken Sie an sichere Armaturen

Kinderhaut ist viel dünner als die Haut von Erwachsenen.

Mit sicheren Armaturen schützen Sie vor zu heißem Wasser und zu heißen Armaturen:

  • Wählen Sie Armaturen mit Verbrühschutz. Und schützen Sie kleine Hände vor zu heißem Wasser.
  • Wählen Sie Thermostatarmaturen, die nur bis zu einer bestimmten Wassertemperatur gehen
  • Achten Sie bei den Armaturen darauf, dass deren Oberfläche kühl bleibt - gute Beispiele hierfür sind die Thermostate von Grohe Grohtherm 3000 und 2000 mit CoolTouch® Technologie.

Tipp 4: Bevorzugen Sie sanfte Formen

Vermeiden Sie scharfe Ecken, Kanten oder Metallteile, an denen sich Ihre Kinder verletzen können.

  • Wählen Sie Badkeramik in sanften, runden Formen. So stößt man sich weniger leicht.
  • Achten Sie bei gefliesten Ecken auf scharfe Kanten

Tipp! Achten Sie auch bei den Zimmerpflanzen darauf, dass sich niemand weh tut - 7 Tipps für die Auswahl Ihrer neuen Badezimmerpflanzen finden Sie hier.

Tipp 5: Investieren Sie in Bewegungsfreiheit

Wo viel Platz ist, bewegen wir uns leichter. Und lieber.

Planen Sie daher so großzügig wie möglich.

So können Ihre Kinder leichter im Badezimmer agieren – und Sie können als Mama und Papa besser helfen:

  • Planen Sie Dusche und Badewanne möglichst groß. So können mehrere kleine Saubermänner gleichzeitig baden oder duschen. Und für Mama und Papa ist das Helfen beim Haarewaschen leichter.
  • Lassen Sie die Mitte des Raumes frei. Zum Abtrocknen, Föhnen, Anziehen.
  • Verdoppeln Sie, was geht. Also zwei Waschtische, zwei Spiegel, zwei Regale...

Lesetipp: 5 Dinge, an denen Sie bei der Badrenovierung nicht sparen sollten

Tipp 6: Achten Sie auf leichte Bedienung ...

Badeinrichtung ist für Erwachsene gemacht – und für kleine Hände nicht immer einfach zu nutzen.

Es lohnt sich, als Eltern die Badeinrichtung mit den Augen der Kinder zu betrachten und zu prüfen, ob sich alles gut bedienen und nutzen lässt.

  • Wählen Sie Duschtüren, die sich einfach öffnen und schließen lassen. Ideal sind auch Walk-In-Duschen, die ohne Vorhang oder Türen auskommen.
  • Vergessen Sie Handtuchhalter. Kaufen Sie lieber gute Haken. Diese zwar nicht so gut als Turngerät, werden dafür für Handtuch und Co. lieber genutzt.
  • Wählen Sie eine WC-Spülung, die für kleine Finger leicht zu bedienen ist. Oder möchten Sie ständig nachschauen, ob die Toilette abgezogen ist?
  • Investieren Sie in feste Duschgel- oder Schampoospender. Sie sind sicherer, bequemer und ordentlicher als lose Flaschen.
  • Machen Sie das Lüften so einfach wie möglich. Zum Beispiel mit gut erreichbaren Fenstern oder einer Lüftungsanlage, die selbst anspringt.

Tipp 7: ... und variable Höhen

Ihre Kinder sollen schließlich selbstständig werden.

Schaffen Sie die besten Voraussetzungen mit Badeinrichtung, die der Größe Ihren Kindern entspricht.

  • Helfen Sie Ihren Kindern, den Waschtisch gut zu erreichen. Ein rutschfester Kindertritt ist eine gute Investition.
  • Schaffen Sie leicht erreichbaren Stauraum. Gut für Knirpse ist offener Stauraum unterm Waschbecken oder ein niedriges Regal. Ideale Höhe: 1 Meter.
  • Hängen Sie Ihren Jüngsten einen eigenen Spiegel auf. Damit sie sehen, was sie tun – beim Waschen, Zähneputzen, Haarekämmen.
  • Wählen Sie ein Duschsystem mit verstellbarer Kopfbrause und/oder einer Handbrause. So kann für jedes Familienmitglied die richtige Höhe eingestellt werden.

Tipp 8: Geben Sie Ihren Kindern eigene Bereiche

Kinder mögen es, wenn etwas ganz allein für sie ist.

Nutzen Sie dies und geben Sie Ihren Kindern eigene Bereiche, für die sie selbst verantwortlich sind:

  • Richten Sie eigenen Stauraum ein. Das kann ein eigenes Regalfach sein, ein Körbchen, eine Schublade. Denken Sie dabei aber auch langfristig: Wo heute Badespielzeug lagert, stehen morgen Make-up und Haargel.
  • Geben Sie den Duschutensilien Ihrer Kids in der Duschkabine einen eigenen Platz – zum Beispiel mit einem niedrigen Duschkorb oder einer extra eingebauten Nische.

Tipp 9: Gönnen Sie sich Badeinrichtung mit Spaß

Mal ehrlich: Haben Sie als Kind gern Zeit verbracht, sich im langweiligen Bad die Zähne zu putzen?

Wir auch nicht.

Haben Sie also ruhig Spaß mit Ihrer Badeinrichtung:

  • Investieren Sie in witzige Details, wie bunte Accessoires oder leuchtende Armaturen
  • Haben Sie Spaß mit einer abwechslungsreichen Farbgestaltung. Es müssen auch nicht die bunten Fliesen sein - auch die Wände geben viel Gelegenheit für tolle Farbkombis
  • Wandtattoos lassen sich immer wieder erneuern

Tipp 10: Geben Sie Ihrer Wäsche einen Landeplatz

Machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer.

Geben Sie Ihren Lieben alle Möglichkeiten, um Handtücher aufzuhängen und vermeiden Sie herumliegende Schmutzwäsche mit einem großen Wäschesammler.

Noch mehr Stauraum? 9 x Badezimmer-Aufbewahrung - hier!

Tipp 11: Weniger Kram = weniger Aufräumen

Machen Sie das Putzen und Aufräumen leicht

Machen Sie das Putzen und Aufräumen leicht |Foto: Yantra / Fotolia.com

Je weniger Kram, desto weniger Aufräumen.

Stopfen Sie daher Ihr Badezimmer nicht unnötig voll.

Investieren Sie lieber in guten Stauraum und lagern Sie Vorräte und alles, was Sie nicht unmittelbar brauchen, woanders.

Woran Sie gute Badmöbel erkennen? Hier unsere Tipps.

12. Wählen Sie pflegeleichte Oberflächen

Achten Sie auf leicht zu reinigende Oberflächen im ganzen Bad – ganz gleich, ob Badkeramik, Boden, Wände oder Duschtüren.

Mehr Tipps zum pflegeleichten Bad – finden Sie auch hier bei Emero Life.

Die Wahrheit über kinderfreundliche Badezimmer

Im Familienbad geht es nicht um quietschbunte Fliesen oder Comicfiguren an den Wänden.

Es geht darum, dass Ihr gemeinsamer Alltag im Badezimmer funktioniert und dass alle gut klar kommen.

Wir wünschen viel Spaß beim Einrichten!


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