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Neue Küche:
11 clevere Tipps, wie Sie Kosten sparen

Spülbereich mit schwarzer Arbeitsplatte von Villeroy & Boch

Neue Küche: So sparen Sie Kosten. |Spülbecken: Villeroy & Boch "Siluet 60 S"

Eine Traumküche für weniger Geld? Das geht!

Bleiben Sie ein paar Minuten hier – und wir zeigen, wie Sie beim Kauf Ihrer neuen Küche clever Kosten sparen.

Damit Sie die beste Küche für Ihr Budget bekommen.

1. Nehmen Sie sich Zeit

Sonderangebote und Aktionen sind klasse (natürlich!).

Doch wissen Sie auf Anhieb, ob ein Angebot das Beste für Sie ist? Und ob Sie tatsächlich Geld sparen?

Unsere Erfahrung zeigt: Eine gute Küche braucht Zeit. Wer übereilt kauft, kauft meist zu teuer.

Nehmen Sie sich also die Zeit, die Sie brauchen – vor allem, wenn Sie möglichst viel für Ihr Budget bekommen möchten.

So können Sie nämlich ganz in Ruhe:

  • Preise vergleichen
  • Ausverkäufe und Aktionen abwarten
  • Angebote einholen
  • Alternativen prüfen
  • Entscheidungen überschlafen

Alles Dinge, die Ihnen bei Ihrer neuen Küche bares Geld sparen.

2. Trennen Sie “wichtig” von “unwichtig”

Und überlegen Sie genau, was Sie wirklich brauchen.

Denn gerade bei Küchengeräten passieren häufig teure Fehlkäufe.

Für technische Spielereien, die wir im Alltag doch nicht nutzen. Oder für teure Marken, wo günstige genauso gut wären.

Damit unwichtige Details Ihnen nicht das Budget sprengen, sollten Sie sich vorab gut informieren und sich über Ihre persönlichen Bedürfnisse im Klaren sein.

Denn jede Küche ist anders. Und jeder Küchenkäufer hat andere Prioritäten und Wünsche.

Woran Sie wirklich gute Investitionen erkennen, für die sich Geld ausgeben lohnt?

Ganz einfach – es sind:

  • Dinge, die lange halten (sollen) – wie gute elektrische Hausgeräte
  • Dinge, die Ihr Leben einfacher machen – wie Schränke mit praktischem Innenleben oder Heißwasserarmaturen
  • Dinge, die Ihnen auf Dauer Geld sparen – wie sparsame Armaturen oder Elektrogeräte
  • Dinge, die sich nicht ohne größeren Aufwand ersetzen lassen – wie eine gute Küchenspüle

Mehr Tipps rund um eine gute Küchen-Wunschliste – hier.

3. Holen Sie Profis dazu

Ob Architekt, Küchenplaner oder Schreiner – Profis helfen, bei der Küche Geld zu sparen. Vielleicht nicht auf den ersten Blick, aber auf lange Sicht. Mit ihren Erfahrungen, ihrem Fachwissen und ihren Ideen.

Tipp! Hören Sie bei der Wahl “Ihres” Küchenplaners auf Ihr Bauchgefühl. Wenn die Chemie nicht stimmt, ist es nicht der/die Richtige für Sie.

4. Jagen Sie los!

Was kostet eine gute Armatur? Worin unterscheiden sich Arbeitsplatten? Welche Dunstabzugshaube ist teuer, welche günstig?

Wer Preise kennt, ist klar im Vorteil.

Informieren Sie sich daher im Vorfeld so gut und detailliert wie möglich. So wissen Sie, wo Sie später sparen können.

Tipp! Für Komplettküchen sollten Sie sich mindestens zwei bis drei Angebote geben lassen.

5. Lernen Sie die Alternativen kennen

Küche mit unverputzter Wand

Küchenwand, unverputzt |Leuchte: Fabas Luce "Silo"

Sich an dem zu orientieren, was “alle haben” ist einfach. Es lohnt sich aber oft, auch Alternativen kennenzulernen.

Beispiel Küchenrückwand: Klassisch gefliest eine teure Angelegenheit.

Spritzschutz geht aber auch anders: Mit einer lackierten Holzplatte zum Beispiel, die sogar vergleichsweise leicht selbst montiert werden kann.

Weitere Ideen, die dem klassischen Fliesenspiegel immer öfter den Rang ablaufen sind Platten aus Glas, Keramik, Kunststoff und sogar Metall.

Gleiches gilt für die Arbeitsplatte. Hier liegen zwischen einer Edelstahl-Arbeitsfläche und einer normalen Holzplatte finanzielle Welten.

Schauen Sie genau hin – und prüfen Sie, was für Ihre Kochgewohnheiten und Ihr Budget infrage kommt.

Bei der Armatur noch unschlüssig? Dann lesen Sie unseren "Ratgeber Küchenarmaturen"!

6. Lassen Sie Ihr Layout so, wie es ist

Architekt plant mit Stift

Layout ok? Dann so lassen. |Foto: Pexels

Sie träumen davon, die neue Küche “ganz anders” zu machen?

Überlegen sie es sich gut.

Denn große Umbauten brauchen große Budgets – vor allem, wenn mit Herd und Spüle auch die Anschlüsse von Wasser und Strom umgelegt werden müssen.

Unser Rat: Wenn Ihr Layout stimmt, lassen Sie es so wie es ist.

So lange Sie Ihre Küchenanordnung praktisch finden, die Leitungen in gutem Zustand sind und alles funktioniert, gibt es keinen Grund, alles neu zu machen.

Wenn Sie sich allerdings schon lange eine Kücheninsel wünschen oder einfach mehr Platz zum Backen brauchen – Nur zu! Machen Sie Ihre Wünsche wahr.

7. Renovieren statt ersetzen

Renovieren statt ersetzen |Foto: Marc Mc Cammon @pexels

Nicht immer macht neu kaufen Sinn.

Oft lassen sich Dinge auch preiswert aufarbeiten.

Ein guter, abgenutzer Holzboden zum Beispiel.

Oder ein solider Esstisch, wie in unserem Foto.

Das Geld, was Sie hier sparen, können Sie anschließend in ein anderes Detail Ihrer neuen Küche investieren.

Zum Beispiel in die perfekte Küchenbeleuchtung...

8. Sparen Sie nicht an der Qualität

Gut und Billig werden nie zusammenpassen. Weder bei der Kücheneinrichtung, noch bei Handwerkern, Architekten oder Küchenplanern.

Schauen Sie daher bei allen wichtigen Dingen in Ihrer Küche nicht nur auf den Preis, sondern auf ihren langfristigen Wert.

Wenn Ihre Armatur in 5 oder 10 Jahren noch dicht ist, Ihre Spülmaschine einwandfrei läuft und die Arbeitsplatte noch so schön ist, wie am ersten Tag – dann haben Sie wirklich gespart.

Das gilt übrigens auch für Handwerker. Hier sollten Sie jemanden finden, der jeden Cent wert ist. Statt jemanden, der einfach nur “billig arbeitet”.

9. Renovieren Sie “grün”!

Hausgeräte, die Strom und Wasser sparen, sind Trend. Gut so, denn sie halten Energierechnungen klein.

Hier einige Anregungen, worauf Sie achten sollten:

  • Checken Sie immer das EU-Energielabel – so wissen Sie, welche Geräte sparsam sind
  • Je größer der Kühlschrank, desto höher die Stromrechnung – kaufen Sie Ihr Kühlgerät daher so klein wie möglich
  • Gefrierfächer sind Energiefresser – überlegen Sie sich, ob Sie wirklich eins brauchen (vor allem, wenn Sie einen Gefrierschrank haben)

Tipp! Auch sparsame Armaturen halten die Wasserrechnung klein. Achten Sie daher unbedingt auf den Verbrauch Ihrer Küchenarmatur.

Wie Sie in Ihrer Küche sonst noch Strom sparen können – lesen Sie hier!

10. Reden spart Geld

Wer fragt, handelt klug.

Zugegeben. Feilschen und Handeln ist nicht jedermanns Sache. Doch wer bei der Küche sparen möchte, sollte sein Bestes geben und – reden.

Vor allem sollten Sie fragen, zum Beispiel:

  • Nach Küchen vom letzten Jahr oder reduzierten Ausstellungsstücken
  • Nach kostenloser Lieferung
  • Nach einem Preisnachlass, wie ihn die Konkurrenz anbietet
  • Nach einem günstigeren Paketpreis, wenn Sie mehrere Dinge zusammen kaufen

Und keine Sorge, Küchenverkäufer kalkulieren meist einen gewissen Spielraum ein. Da können Sie ruhig etwas forscher an die Sache herangehen. Vor allem, wenn Sie Ihre Traumküche schon irgendwo anders günstiger gesehen haben.

Tipp! Wenn Sie sich nicht trauen, nehmen Sie doch einfach jemanden zum Küche kaufen mit, der Spaß am Handeln hat. Sie werden staunen…

11. Setzen Sie Handwerkerleistungen von der Steuer ab

Handwerker mit Bohrmaschine

Handwerkerkosten lassen sich absetzen |Foto: Bidvine / Pexels

Renovierer und Modernisierer können einen Teil der Kosten für die Handwerker von der Steuer zurückholen – und zwar maximal 1200 Euro jährlich.

Was Sie dabei beachten müssen?

  • Die Küche muss in Ihrem eigenen Haus oder in Ihrer (Ferien-)Wohnung liegen
  • Sie müssen die Rechnung per Überweisung zahlen
  • Die Höchstgrenze für die absetzbaren Kosten liegt bei 6000 Euro
  • Absetzen können Sie Lohn- und Fahrtkosten sowie Gebrauchsmaterial
  • Materialien, wie Fliesen, Tapeten oder Farben lassen sich nicht absetzen

Linktipp: "So setzen Sie den Handwerker von der Steuer ab" auf Finanztip.de

Das waren sie also, unsere Spartipps rund um die neue Küche.

Jetzt sind Sie an der Reihe, die Möglichkeiten zu checken, was an Sparpotential für Sie drin ist.


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