emero.de

Neues Bad:
8 Fehler, die Sie vermeiden sollten

Hatten Sie schon mal eine Überdosis Musterbäder?

Frustrierend, oder?

All die schönen und noch schöneren Badideen, von denen man sich so viel abschauen kann.

Doch wenns an die eigenen Badplanungen geht, tauchen plötzlich Fragezeichen auf.

Soll die Badeinrichtung schlicht sein oder doch lieber ausgefallen? Lieber Dusche oder Wanne? Welche Armaturen sind gut? Und passt ein Dusch-WC tatsächlich zum Alltag?

Bleiben Sie locker, denn mit uns geht's "Back to Basics".

Mit 8 Fehlern, die bei der Badplanung immer wieder passieren. Und die es sich zu Vermeiden lohnt.


Fehler Nr 1: Kein Fenster

Reden wir nicht drumherum: Bäder mit Fenster sind schöner.

Heller.

Und einfacher zu lüften.

Klar, können Sie auch aus einem innenliegenden Bad etwas Schönes zaubern.

Doch haben Frischluft und Tageslicht im Bad unschlagbare Vorteile:

  • Ihr Bad ist weniger Schimmel-gefährdet.
  • Ihre Stromrechnung ist niedriger. Viel niedriger.
  • Ihr Make-up wirkt natürlicher.
  • Ihr Bad wirkt größer.
  • Sie fühlen sich besser.

Wenn Sie also überlegen "Bad mit oder ohne Fenster?" wählen Sie unbedingt "mit Fenster".


Fehler Nr. 2: “Schöner ist besser”

Dachbad Villeroy & Boch "O.Novo"

Villeroy & Boch "O.Novo"

Die Idee, dass ein schickeres Bad gleichzeitig auch ein besseres Bad ist, mag manch Musterbad vermitteln. Doch diese Annahme ist falsch.

In Wahrheit geht es darum, dass Ihr Bad gut funktioniert.

Denn was nützt das schickste Badezimmer, wenn:

  • Sie zu wenig Platz für Ihre Sachen haben?
  • Sie sich am kleinen Designwaschbecken morgens auf den Füßen stehen?
  • Sie ständig wischen müssen, damit es sauber aussieht?
  • Sie teure Details, wie eine freistehende Badewanne kaum nutzen?

In Ihrem Bad sollten Sie und Ihre Familie sich wohlfühlen und im Alltag gut zurechtkommen - und zwar heute ebenso wie in 10, 15 Jahren.

Tipp! Ein Wunschzettel ist immer eine praktische Hilfe – wie Sie ihn erstellen, lesen Sie in unserem Anfänger-Guide “Badezimmer selber planen” – hier bei Emero Life.


Fehler Nr. 3: Bad grenzt an falsche Räume

Stellen Sie sich vor. Ein gemütliches Essen zuhause mit Freunden.

Jemand geht zur Toilette. Und am Esstisch bekommt jeder mit, was im WC vor sich geht...

Achten Sie daher bei der Planung Ihres Badezimmers unbedingt auf seine Lage:

  • Von welchem Raum ist es zu erreichen? – Küche, Wohnzimmer und Esszimmer sollten tabu sein.
  • An welche anderen Zimmer grenzt es?
  • Wie gut sind Geräusche zu hören?

Tun Sie sich, Ihrer Familie und Ihren Gästen einen Gefallen und planen Sie Bad und/oder WC an einem möglichst ungestörten Ort.

Sie planen eine Gästetoilette? Unser Ratgeber hilft.


Fehler Nr. 4: Toilette hängt falsch

Ein Fehler, den selbst Profis begehen.

Da hängt das WC im fertigen Badezimmer plötzlich dort, wo jeder beim Reinkommen als erstes hinguckt.

Oder direkt im Blickfeld von Dusche oder Badewanne.

Sorgen Sie daher schon bei der Badplanung dafür, dass die Toilette die Privatsphäre bekommt, die Sie sich wünschen:

  • In einer Nische oder Ecke
  • Hinter einer dezenten Wand - Vorwandsysteme machen's möglich
  • Oder raus aus dem Badezimmer, in einem extra WC-Raum (spart auch die Extra-Gästetoilette)

Fehler Nr. 5: Wasserversorgung zu schwach

Es ist ein Fehler, der gerade bei der Renovierung von Altbauten schnell passiert.

Da sind Bäder gewünscht mit allen Schikanen. Doch die Wasserversorgung läuft über einen kleinen Durchlauferhitzer.

Keine Chance, die schicke Doppelbadewanne oder die großzügige Walk-In Dusche mit Regenduschkopf Wirklichkeit werden zu lassen.

Unser Tipp Nr. 5 lautet daher: Passen Sie Ihre Badeinrichtung Ihrer Wasserversorgung an.

Oder investieren Sie in eine Wasserversorgung, die mit Ihrem neuen Traumbad mithalten kann.


Fehler Nr. 6: Fliesen eilig ausgesucht

Braun gefliestes Badezimmer

Foto: Unsplash

Die richtigen Fliesen lassen das Bad gut aussehen und sind pflegeleicht.

Lassen Sie sich daher immer Zeit beim Aussuchen der richtigen Farbe, Form, Materialien und Layout Ihrer Fliesen.

Und natürlich: Der Fugen.

Aktuell super-beliebt sind XL-Fliesen, die kleine Bäder auch optisch größer wirken lassen können - ganz günstig sind sie allerdings nicht und sie müssen auch professionell verlegt werden.

Welche Fliesen sich für kleine Bäder eignen? Unser Ratgeber - hier.


Fehler Nr. 7: Mit Stauraum gespart

Zum Badalltag gehört Kleinkram - geben Sie ihm großzügig Platz.

Auch wenn kleine Schränke vielleicht schicker sind.

Und Sie fürs neue Bad (natürlich!) nur die allerbesten Vorsätze für mehr Ordnung haben.

Wir versprechen Ihnen:

Sie werden mit der Zeit mehr Fläschchen, Tiegel und Tübchen ansammeln - vor allem dann, wenn Ihre Kinder älter werden. Oder sich die Familie womöglich noch vergrößert.

Für eine perfekten Mix aus "griffbereit" und "unsichtbar" empfehlen wir für die Badezimmer-Aufbewahrung einen Mix aus offenen und geschlossenen Schränken oder Schrankfächern.

Und gute Qualität - woran Sie die bei Badmöbeln erkennen, klären wir hier.


Fehler Nr. 8: Nichts Persönliches

Bäder sind nicht nur Zimmer zum Duschen und Zähneputzen.

Sie sind vielmehr mit die intimsten Bereiche in der ganzen Wohnung, die Menschen jeden Alters auch zu anderen Gelegenheiten nutzen - zum Beispiel zum Relaxen, Schminken, Telefonieren oder sogar Sport treiben.

Wenn Sie also Ihr Bad neu planen, vergessen Sie nicht, was Sie gerne tun und welche Farben, Formen, Dinge und Muster Sie gern um sich haben.

Lassen Sie sich inspirieren von Bädern, die Spaß machen und die Ihre Persönlichkeit widerspiegeln - zum Beispiel mit persönlicher Dekoideen rund um ein Hobby oder Thema.

Und kreieren einen Ort, der wirklich zu Ihnen passt.


Die harte Wahrheit über neue Bäder

Fehler passieren. Auch Sanitärfachleuten oder Badplanern.

Überlassen Sie daher Ihr Bad nicht dem Schicksal, sondern denken Sie mit. Informieren Sie sich. Reden Sie. Und sagen Sie, was Sie sich wünschen.

Ihr neues Badezimmer ist es wert.


Hier geht's weiter: