emero.de
213.960 Artikel SOFORT ZU HABEN!

Neues Badezimmer? 14 Tipps, wie Sie Kosten sparen

Tatsache ist: Ein neues Bad ist teuer.

Selbst sehr kleine Bäder kosten bei der Badrenovierung schnell mehr als 10.000 oder 15.000 Euro.

Mit anderen Worten: Billige Bäder gibt es nicht.

Doch es gibt Möglichkeiten, ein Badezimmer nicht unnötig teuer werden zu lassen.

Wir zeigen 14 Tipps und Tricks, mit denen Sie beim Badumbau Geld sparen - ohne auf Qualität und Schönheit zu verzichten.

1. Denken Sie gut, statt groß

Zugegeben, bei manchen Traumbädern kommt man schnell ins Schwärmen.

Und auf die Idee, bei der Badrenovierung Wände einzureißen oder das neue Bad in einen anderen Raum zu verlegen.

Leider sind solche Badvergrößerungen so ziemlich das Teuerste, was Sie machen können. Abgesehen von den Kosten, die Ihnen bei der Einrichtung des neuen, größeren Badezimmers später noch entstehen.

Unser Spartipp Nr. 1 lautet daher: Lassen die Raumgröße möglichst so, wie sie ist – auch wenn Sie ein kleines Badezimmer haben.

Verwenden Sie Ihre Euros lieber dafür, Ihr Bad so schön und praktisch wie möglich einzurichten.

Damit Sie sich richtig wohlfühlen.

Lesetipp: 5 Dinge, an denen Sie bei der Badrenovierung nicht sparen sollten

2. Bekommen Sie ein Gefühl für Preise

Was kostet eine gute Badewanne?

Ein Spiegelschrank?

Welche Marken für Badkeramik gibt es?

Und welche Hersteller für Badarmaturen?

Wissen hilft sparen.

Also, Bummeln Sie durch Möbelhäuser und Baumärkte, blättern Sie in Katalogen, Blogs und Wohnzeitschriften, besuchen Sie Badausstellungen – und entwickeln Sie ein Gefühl dafür, was es an Badausstattung gibt und was die einzelnen Teile kosten.

So vorbereitet müssen Sie sich nicht komplett auf die Empfehlungen anderer verlassen, sondern können Preise und Produkte selbst gut einschätzen.

3. Engagieren Sie Profis…

Geld sparen, indem man es für einen Badplaner ausgibt? Oder teure Handwerker anrücken lässt?

Klingt auf den ersten Blick nicht schlüssig – doch gute Profis:

  1. bringen Sie auf neue Ideen
  2. kennen Produkte und Preise
  3. können Ihnen weitere Partner empfehlen
  4. verfügen über Fachwissen und Erfahrung
  5. sind von der Steuer absetzbar (siehe Punkt 14)

Alles Dinge, die Ihnen beim Badumbau bares Geld sparen.

Tipp! Holen Sie immer mehrere Angebote ein. So gehen Sie sicher, den richtigen Partner für Ihr Vorhaben zu finden.

3. ... aber machen Sie sich auch dreckig!

Handwerk mit Holz

Was können Sie selbst?

Gut, die Profiarbeiten sind verteilt, jetzt geht es an die niederen Tätigkeiten.

Hierbei können Sie sich nämlich sehr gut einbringen, um Kosten zu sparen.

Tapeten oder Fliesen von den Wänden lösen zum Beispiel, aber auch alte Keramikteile entfernen und entsorgen. Wichtig: Anschlüsse und Leitungen, die noch gebraucht werden, nicht beschädigen.

Sprechen Sie am besten direkt mit Ihrer Handwerksfirma darüber – gut gebuchte Betriebe freuen sich sogar über solche Eigeninitiativen, da bei ihnen so Zeit frei wird für andere Projekte.

Noch unsicher, ob Sie Ihr Badprojekt selber angehen oder machen lassen? Wir helfen Ihnen!

5. Wählen Sie Fliesen clever aus

Einer der einfachsten Arten, die Kosten fürs Bad zu senken, ist gleichzeitig einer der wichtigsten Trends der letzten Jahre.

Weniger Wandfliesen.

Diese werden nämlich nicht mehr zwingend flächendeckend im ganzen Bad, sondern nur noch in den wichtigsten Bereichen verlegt.

Der Rest ist Wand. Und eine große Kostenersparnis, da viel weniger Fliesen gebraucht werden.

Welche Alternativen es für geflieste Badwände gibt? 5 Ideen - hier

6. Prüfen Sie die günstigeren Alternativen

Weiße Keramik ist günstiger als farbige, rechteckige Wannen günstiger als runde, Dekorplatten günstiger als Fliesen – wer bei der Badeinrichtung Alternativen in Betracht zieht, kann erstaunlich viel sparen.

Seien Sie daher offen für Neues und schauen sich ganz in Ruhe um: Gibt es Produkt X günstiger in einer anderen Form oder einer anderen Farbe?

Oder ein ähnliches von einer günstigeren Marke?

Vielleicht kommt ja auch ein andere Raumaufteilung infrage, zum Beispiel indem Sie eine Badewanne durch einen großen Duschbereich ersetzen?

Dazu unsere Lesetipps:

7. Weniger Design, gleiche Qualität

Auch im Bad ist es oft das Design, was Dinge teurer macht. Setzen Sie daher bei der Badeinrichtung ruhig auf gute Marken, dafür aber auf schlichtere Produkte.

Hansgrohe zum Beispiel hat mit seiner Designmarke Axor einige schicke Armaturen und Badkeramik im Angebot – diese haben aber auch ihren Preis.

Wer weniger ausgeben will, ohne Qualität einzubüßen, schaut am besten, ob sich nicht von der gleichen Marke auch schlichtere Modelle finden lassen.

Und falls Sie befürchten, jemand könnte merken, dass Sie keine High-End-Designarmaturen haben, hier noch ein Geheimnis: Die meisten Menschen interessieren sich überhaupt nicht dafür, welche Einrichtung andere zuhause haben.

Und wenn doch, dann können die wenigsten von ihnen tatsächlich eine edle Designarmatur von einer günstigen Markenarmatur unterscheiden …

8. Sparen Sie online, aber richtig

Badeinrichtung ist in Onlineshops (wie Emero) oft wesentlich günstiger als beim Sanitärfachbetrieb. Unser Tipp lautet daher: Schauen sie, was sich in punkto Badausstattung online sparen lässt.

Gut zu wissen: Der Verkauf der Badeinrichtung ist für viele Sanitärbetriebe eine wichtige Einnahmequelle. Holen Sie sich daher von Ihrem Installateur das OK, fremde Sachen einzubauen.

Klären Sie auch, was die Dienstleistung ohne und mit Material kostet. Oftmals wird die Arbeitsleistung nämlich teurer, wenn kein Material mitgebracht wird – wägen Sie in einem solchen Fall unbedingt ab, welche Lösung günstiger und unaufwändiger ist.

Tipp! Bei allem, was Sie selbst anbringen können, lohnt sich der Onlinekauf in jedem Fall.

9. Kaufen Sie grün

Nein, nicht die Wandfarbe, sondern die Badeinrichtung.

Denn diese sollte nicht nur in der Anschaffung günstig sein, sondern auch auf lange Sicht Strom und Wasser sparen – gar nicht erst verbrauchte Energie ist nämlich die günstigste.

Hier einige Anregungen für “grüne” Badeinrichtung:

  1. Keramik und Duschen mit pflegeleichten Oberflächen – sparen Putzmittel, Wasser und Zeit
  2. LED-Leuchten für gute Badbeleuchtung
  3. Wassersparende Duschsysteme
  4. Wasserspararmaturen für den Waschtisch
  5. Eine kleinere Badewanne – weniger Wasser, gleicher Komfort

10. Gute Qualität spart Geld

Wir klingen wie Ihre Mutter? Dann wird sie wohl recht haben.

Unser Spartipp Nr. 10: Schauen Sie bei allen wichtigen Dingen im Bad nicht nur auf den Preis, sondern auf die Qualität.

Wenn Ihre Armatur noch in 5 oder 10 Jahren dicht ist, Ihre Duschtüren einwandfrei schließen und die Badewanne noch so schön ist wie am ersten Tag – dann haben Sie wirklich was gespart.

Und noch etwas: Kaufen Sie niemals Badeinrichtung, bloß weil Sie günstig ist. Finden Sie lieber heraus, was gut ist und Ihnen gefällt und kaufen Sie diese Teile dann zum günstigsten Preis. So haben Sie wirklich gespart und nicht nur billig eingekauft.

Lesetipp: Badmöbel – teuer oder billig? Worauf Sie beim Badmöbelkauf achten sollten

11. Zeitlos statt trendy

Neueste Trends kosten viel Geld – eben genau deswegen, weil sie neu sind.

Vermeiden Sie daher, Dinge fürs Bad zu kaufen, die gerade “in” sind, sondern halten Sie Ausschau nach zeitlos schönen Modellen, auch wenn es diese schon eine Weile gibt.

12. Schätze, die Sie schon haben

Bevor Sie Badeinrichtung neu kaufen, schauen Sie, ob sich nicht das ein oder andere Teil aus Ihrem Zuhause im neuen Badezimmer noch verwenden lässt.

Ein oder zwei schöne Spiegel, die eigentlich für den Wohnbereich gedacht ind (rechts im Bild: "Adnet" von Gubi) verleihen neuen Bädern oft sehr viel mehr Charme als ein normaler viereckiger Badspiegel.

Ebenso alte Stühle oder Schränke, sofern sie entsprechend gegen Feuchtigkeit behandelt sind.

Schauen Sie einfach vor dem Shopping, ob sich aus Ihren “Gebrauchten” nicht noch was zaubern lässt – es kostet ja nichts.

13. Setzen Sie Handwerkerkosten von der Steuer ab

Handwerker mit Wasserwaage

Handwerker von der Steuer absetzen

Wer renoviert und modernisiert, kann sich ein Teil seiner Kosten für die Handwerker von der Steuer zurückholen.

So lassen sich pro Jahr bis zu 1200 Euro Steuern sparen.

Was Sie dabei beachten müssen?

  • Das Bad muss in Ihrem eigenen Haus oder in Ihrer (Ferien-)Wohnung liegen
  • Sie müsen die Rechnung per Überweisung zahlen
  • Die Höchstgrenze für die absetzbaren Kosten liegt bei 6000 Euro
  • Absetzen können Sie Lohn- und Fahrtkosten sowie Gebrauchsmaterial
  • Materialien, wie Fliesen, Tapeten oder Farben lassen sich nicht absetzen

Linktipp: "So setzen Sie den Handwerker von der Steuer ab" auf Finanztip.de

14. Bringen Sie Ihre Talente ein

Kinder malen mit Farben

Kreativ!

Nein, nicht jeder kann sein Bad selbst modernisieren.

Aber vielleicht gibt es das ein oder andere Talent, das Sie oder Ihre Familie einbringen können, um Geld zu sparen, zum Beispiel

Sie sehen: Ganz gleich, wie groß Ihr Budget ist – bei jeder Badmodernisierung lauert jede Menge Sparpotential.

Und jetzt: Viel Vergnügen beim Renovieren!

Bilder: Bild 5: bidvine/Pexels; Bild 14: Marius Graf/fotolia.de; Bild 15: Pexels


Hier geht’s weiter:

Top Online-Shop Siegel
customer_service

up7