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Zwei Waschbecken im Badezimmer:
Sinnvoll oder Luxus?

Mit Ihrem Schatz teilen Sie gerne.

Auch das Waschbecken?

Für alle, die sich bei der Einrichtung ihres Waschplatzes noch unsicher sind, zeigen wir vier mögliche Varianten – und verraten die Vor- und Nachteile.

Variante 1: Standardwaschbecken mit Armatur

Aufsatzwaschtisch mit Unterschrank Ideal Standard Adapto

Ideal Standard "Adapto"

Ein Becken, eine Armatur, fertig.

Der Klassiker für alle mit wenig Platz. Doch auch Besitzer größerer Badezimmer kann solch ein schlichter Waschplatz superglücklich machen.

Denn er lässt Platz für andere schöne Dinge - wie die Walk-In Dusche, die freistehende Badewanne oder mehr Stauraum.

Und er spart Geld bei der Badrenovierung, da Sie nur ein Becken mit Armatur kaufen müssen und keine zusätzlichen Anschlüsse brauchen.

Natürlich spielen aber auch die Badgewohnheiten eine Rolle. Und da kann ein einzelner Waschtisch für Zwei schon mal zu wenig sein. Oder – schlimmer noch – für Ärger sorgen.

Wir empfehlen den Einzelwaschplatz grundsätzlich wenn:

  • Sie beide das Waschbecken eher selten gleichzeitig nutzen
  • Sie beide eine identische Vorstellung davon haben, was ein “sauberes Waschbecken” ist
  • Sie beide nur wenig Sachen haben, die Sie rund ums Waschbecken drapieren möchten

Tipp! Einzelwaschbecken müssen nicht klein sein. Für große Bäder gibt es auch extra breite Waschtische – zum Beispiel “Teorema” von Scarabeo mit 1,20 Meter oder Villeroy & Boch Subway 2.0 mit 1,30 Meter.

Variante 2: Großer Waschtisch mit zwei Armaturen

Eine schicke Lösung, bei denen die Partner das Becken gleichzeitig nutzen, die Armaturen aber individuell.

Doppelwaschtische mit einem Becken sind zwischen einem und 1,30 Meter breit.

Sie können also schon auf wenig Platz einen Doppel-Waschplatz einrichten, und brauchen nur einen Abfluss. Allerdings ist die Installation mit zwei unabhängigen Armaturen aufwändiger und teurer.

Empfehlenswert ist das Einzelbecken mit zwei Armaturen wenn:

  • Sie beide das Waschbecken gerne gleichzeitig nutzen
  • Sie beide dabei nicht allzu viel Freiraum brauchen (ein Meter ist nicht viel, wenn zwei Erwachsene nebeneinander stehen)
  • Sie die Armaturen unabhängig voneinander bedienen möchten
  • Sie beide eine identische Vorstellung davon haben, was ein “sauberes Waschbecken” ist

Achtung: Lange Becken brauchen lange, um vollzulaufen. Wenn Sie gewohnt sind, sich am vollen Waschbecken nass zu rasieren, sollten Sie sich besser nach einem kleineren, tieferen Waschbecken umschauen.

Welche Waschtisch-Maße und Größen gängig sind? Emero informiert.

Variante 3: Doppelwaschtisch mit zwei Waschmulden

Der Waschtisch für alle, die einen Waschplatz ganz für sich brauchen. Denn beim klassischen Doppelwaschtisch hat jeder seine eigene Waschmulde.

Ein Wunsch, der auch im kleinen Badezimmer wahr werden kann.

Denn kleinere Doppelwaschtische, wie aus der Serie "Iveo" von Burgbad (im Bild) sind gerade mal 1,20 m breit.

Empfehlenswert diese Variante, wenn:

  • Sie beide gern das Waschbecken gleichzeitig nutzen
  • Sie beide gern ihre Sachen am Waschbecken stehen lassen (planen Sie dann aber großzügige Ablagen ein)
  • Sie beide nicht allzu viel Freiraum brauchen – denn selbst bei superbreiten Waschtischen wie dem Laufen Palace sind die Becken direkt zusammen
  • Sie unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was ein “sauberes Waschbecken” ist

Minuspunkte bei Doppelwaschtischen sind die Mehrkosten für das teurere Becken, die zweite Armatur und die Installation. Sowie der Platz, der unter dem Becken für die zusätzlichen Rohre draufgeht.

Womit wir bei der ultimativen Freiheit fürs Paar-Badezimmer wären:

Variante 4: Zwei getrennte Waschplätze

Die großzügigste Lösung.

Mit den meisten Vorteilen: Denn mit zwei getrennten Waschplätzen lässt sich die gemeinsame Zeit im Badezimmer in Ruhe genießen, ohne dass Sie sich dabei auf den Füßen stehen.

Empfehlenswert sind getrennte Waschplätze wenn:

  • Sie beim Zähneputzen, Rasieren und Co. viel Freiraum brauchen
  • Sie gerne Ihre persönlichen Sachen gern stehen lassen möchten
  • Sie beide unterschiedliche Vorstellungen von Sauberkeit haben
  • Sie Waschbecken in verschiedenen Höhen brauchen
  • Sie auch den Stauraum gerne trennen

Klar. Zwei Waschtische mit zwei Armaturen sind teurer, vor allem, wenn Sie auch Spiegel, Ablage, Accessoires und Unterschrank noch doppelt kaufen.

Doch das Plus an Freiheit ist es wert.

Also – zwei oder ein Waschbecken?

Einfache Antwort: Je nachdem, was am besten zu Ihrem Leben passt. Und was Sie sich wünschen.

Klar, Platz und Budget sind zentrale Faktoren. Aber wie Sie sehen nicht die Einzigen.

Wichtig ist, dass Sie beide sich im Badalltag wohlfühlen – ganz egal, ob Sie am liebsten ganz nah beieinander die Zähne putzen oder ob Sie lieber am Waschtisch jeder für sich sind.

Entscheiden Sie, was in Ihr Leben passt.

Und was Sie glücklich macht.


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